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Deutsches Bildungs- und Schulsystem

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Lordlorsi, 1. Feb. 2011.

  1. Enigma89

    Enigma89 Gast

    Da war ich genervt.
    Hast du die anderen Posts nicht gelesen? :O
    Übrigens trifft man Annahmen, eben damit man nicht solch unsinnige Diskussionen führen muss.
    Durch diesen Rahmen fällt das Diskutieren im Hier und Jetzt dann auch wesentlich einfacher, als eine Diskussion im vllt iwann einmal, wenn das so und so kommt, könnte man das machen.

    Ihr wollt es einfach nicht verstehen, hauptsache Pro versteht es :D
    Lass ich Coupes eben weiter von seinem (ja, seinem) Kommunismus labern, dich davon labern wie ungemein richtig und toll das ist und wedel mir einen darauf, dass ihr inhaltlich nix zur Diskussion beitragt o/
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Feb. 2011
  2. Hugo.

    Hugo. Gast

    Doch. Ich versuch dir nur zu erklären, wo dein Anteil daran liegt, dass ich mich gerade fremdschämen muss. :)
     
  3. int806

    int806 Gast

    Realisierbare Vorschläge gibts ja, sogar welche, die außerhalb Deutschlands schon umgesetzt sind, wie z.B. Klassenzusammensetzung nach Leistungsvermögen statt nach dem Zufallsprinzip oder nach Schulbusrouten. Erst dadurch mögliche Individualförderung statt pauschaler Abarbeitung. Verschieben des Verzweigungspunkts in weiterführende Bildungsäste auf die achte Klasse. Kein Einfluss der Industrie auf die Lehrplangestaltung. Bessere pädagogische Ausbildung der Lehrkräfte. Verringerung des Leistungsdrucks und Förderung des Leistungswillens. WEBERLI KLEINKUCHEN FÜR 50 CENT!

    Da fallen mir seitenweise Verbesserungsvorschläge ein, aber die Welt hört nicht auf mich. Shit.
     
  4. Das wurde hier im Forum fast schon alles angesprochen und die ständige Wiederholung bringt die Diskussion doch auch nicht voran, oder etwa doch?
     
  5. Dakrman

    Dakrman

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ich finde, es war eine Zusammenfassung von Sachen, die dem deutschen Bildungssystem einen Tritt in die richtige Richtung geben würden. Unabhängig davon, dass ich sowieso das Schulsystem der DDR zurückhaben möchte, sind die von Int angesprochenen Punkte (außer die Weberli Kleinkuchen für 50 Cent) das, was damals erfolgreich in Ostdeutschland praktiziert wurde. Dass das System nicht schlecht ist, beweisen uns beinahe alle skandinavischen Ländern (Ruhm und Ehre der glorreichen PISA - Studie) in der Praxis.
     
  6. Auch das wurde alles schon im Thread diskutiert, es ist ermüdend, wenn sich hier die Diskussion im Kreis dreht. Würde mich freuen, wenn jemand neuen Gesprächsstoff hat, über den man diskutieren kann.:smile:
     
  7. Lordlorsi

    Lordlorsi Gast

    Na wer glaubt schon der Pisa-studie? =/
    a) übertreiben die meiner meinung nach
    b) haben sie aber auch irgendwo recht
    ABER ich hörte mal (gerücht ist nicht bestätigt), das die Pisastudie vielerwegs lernfaule schüler als grund sah, das DE so schlecht sei
    ich finde...es liegt an mangelnder förderung und an lehrern, klaro auch lernfaule schüler, aber das nur zu nem kleinen teil.


    Wenn man es richtig organisieren würde, wärs aber von der Grundidee, Schüler da eher zu fördern, wo sie schon sehr gut sind & was sie auch interessiert, echt super...


    Bin dafür, wir diskutieren mal über die PISA-Studie und evtl weitere Schulformen, Vergleiche von DE mit anderen EU-Ländern.
    Ich selbst finde die PISA-Studie zwecklos & auch nicht wirklich richtig.
    Meine Ansicht steht, ich finde dazu aber auch noch, man kann einfach nicht Länder miteinander vergleichen & dann sagen, dort sind die schlausten oder sonstiges, da jedes land eine andere bildungspolitik hat.
     
  8. simpsons3

    simpsons3 Gast

    Bei PISA geht es nicht darum, zu zeigen, wo die Intelligentesten Schüler sind. Das geht mit den von der OECD gestellten Aufgaben auch gar nicht richtig. Ziel der PISA-Studie ist es, Differenzen in der Schulbildung innerhalb der OECD-Länder aufzuzeigen. Optimal wäre es, wenn PISA dazu führt, dass in allen Staaten alle Schüler die volle Punktzahl erreichen (was natürlich Utopie ist). Aber auch schon im kleinen Bereich ist es sinnvoll, diese Studien durchzuführen. Sie können - das ist die gute Seite des Tests - zu tatsächlichen Verbesserungen im Schulsystem führen. Sie können aber auch - das ist die schlechte Seite des Tests, und so ist es nach dem ersten Test 2000 mancherorts in Deutschland geschehen - die Schuld auf die Schüler schieben und den Druck auf die letzte Instanz des Bildungssystems, nämlich die Schüler, stark vergrößern.
     
  9. Die PISA-Studie bewirkt nichts, sie veranschaulicht lediglich. Das ist meine Meinung dazu.
     
  10. Dakrman

    Dakrman

    Registriert seit:
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    Auch an der Effektivität der Veranschaulichung der PISA Studie würde ich zweifeln. Das Problem ist, dass aus jeder Schule immer nur ein paar Auserwählte zur Teilnahme an dieser Studie teilnehmen durften (zumindest war das bei uns so). Eine wirklich tiefgehende Studie sieht, meiner Meinung nach, anders aus. Zumindest was das Thema Bildungssystem angeht.

    Um einen neuen Diskussionspunkt einzuwerfen:
    Die finanziellen Einschnitte, seitens des Staates, im Bereich Kultur stehen in einem engen Zusammenhang zum deutschen Bildungssystem. Würdet ihr dieser Meinung beipflichten? Wenn ja, würdet ihr mit der Meinung einhergehen, dass die Politik einen "Reparatur-Kurs" fährt und nicht präventiv handelt. Also jetzt die Mittel an allen Ecken und Enden kürzt um dann im Nachhinein festzustellen, was alles schief gelaufen ist und wie man alles verbessern kann. Und das möglichst ohne einen großen finanziellen Mehraufwand (was gelinde gesagt, unmöglich sein wird).
    Wenn nein, was trennt eurer Meinung nach Kultur von Bildung? Brauchen wir Kultur um gebildet zu sein überhaupt oder ist das alles nur eine Farce?

    Oder habt ihr gar noch eine andere Meinung?
     
  11. simpsons3

    simpsons3 Gast

    Ja. Das ist aber ein Problem des Bundeskultusministeriums, nicht der Studie.
     
  12. Dakrman

    Dakrman

    Registriert seit:
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    Natürlich ist das ein Problem der Studie, da die Studie damit extrem an Aussagekraft verliert. Oder siehst du das anders? ^^
     
  13. simpsons3

    simpsons3 Gast

    Ich meinte damit, dass das Problem nicht von der OECD, sondern von der Bundesregierung gemacht wurde. Es wäre allerdings an der OECD und nicht an der Regierung, diesen Schwinden endlich zu verbieten und alle Schüler - ausnahmslos - zu befragen. Wer weiß, wie die Ergebnisse aussehen würden, wenn wirklich mal alle zur Studie gehen würden. Vielleicht wäre Deutschland dann noch schlechter dran.
     
  14. Ich bin vollkommen deiner Meinung. Das Geld, was für die Bildung/Kultur fehlt, wird für die Industrie verbraten. Da ich persönlich daran nichts ändern kann, außer einen Wahlzettel in eine Urne zu werfen, in der Hoffnung, dass die Partei annähernd das erfüllt, was ich mir wünsche, werde ich einfach das System wechseln.
     
  15. Nun, da muss ich dich enttäuschen. Oder stehen seit neuestem nicht mehr Parteien, sondern "Mehr Geld für Bildung" und "Weniger Geld für Bildung" zur Wahl.
     
  16. HolyLord99

    HolyLord99 Gast

    So...zum einen war das keine Beweisführung, ich wollte dich einfach foppen ;)

    Zum anderen liegt dem natürlich meine zugegebenermaßen puristische Deutung des Wortes Konkurrenz = Mitbewerbung zugrunde. Das heisst für mich, sobald jemand eine Wahl hat, herrscht Konkurrenz, denn die Wahlmöglichkeit bedingt, dass es mindestens zwei Möglichkeiten gibt, die sich um seine Entscheidung "bewerben". (klassischerweise, der personalchef, der sich zwischen 2 bewerbern entscheiden muss, um die stelle zu besetzen. aber eben auch, die wahl, an welchen tisch ich mich setze. die wahl, ob ich heute abend freund a treffe oder lieber meine freundin. oder eben die wahl, welchem meiner kinder ich in minute x meine aufmerksamkeit zukommen lasse.)
     
  17. Lordlorsi

    Lordlorsi Gast

    Unsere Regierung ist aber (meiner Meinung nach) zu schwach um sich irgendwo durchzusetzen.
    Man hat es ja 2010 bestens gesehen, auch in Deutschland regiert das Geld, ausnahmslos.
    Zuerst das ,,pikante" Ereignis mit der Hotelsteuer, da Mövenpick (ich glaube die Hotelkette war es) unserer Regierung spenden gibt.
    Dann kam das mit der Atomkraft, wo sich unsere Regierung nicht durchsetzen konnte, weil auch die Geld geben & die Regierung angst hat sie zu verlieren.
    Man könnte z.b. Atomkraft höher besteuern (hab vergessen um welche Steuer es damals ging, irgendwas mit Brennelementesteuer, wenn ich mich nicht täusche)
    das Geld dan schonmal in Bildung/Kultur.
    Dazu könnte man unsinnige ,,Beamtenzweige" einfach schließen, in Hessen z.b. gibt es irgendwas mit Weingut, andem Deutschland pro Jahr 2-4 MILLIONEN verliert
    für die könnte man ma,l die dringend gebrauchten, neuen Schulbücher anschaffen.
    Wieso ging Deutschland nun in den Sicherheitsrat?
    Das kostet ebenfalls verdammt viel Geld & ist unnötig. Es gibt ja vom ,,Bund der Steuerzahler" dieses Schwarzbuch,
    darin werden X Sachen aufgeführt, die unnötig & Geldfresser sind. Das gesamte Geld könnte man in Bildung/Kultur stecken.
    Aber bis das passiert...gut das wird nie passieren.
     
  18. Ich sagte doch, dass ich einfach das System wechsel.

    Deutschland zahlt am meisten in der EU, sehr viel in der NATO, etc. Die Industrie ist in Deutschland am längeren Hebel, die Politik schaut zu, egal ob es die Atom -, Pharma -, Auto -oder Metallindustrie ist. Da weiß man halt, wo das Geld hin verschwindet und von wo man es sich holen könnte, aber es nicht tut.
     
  19. Hugo.

    Hugo. Gast

    Und dass "das Geld" regiert ist ein Beweis dafür, dass die Regierung zu schwach ist?
    Die Regierung wollte Steuererleichterungen für den Mittelstand (aka Hoteliers), sie wollte Atromkraft und sie interessiert sich einen ****** für Bildung, es sei denn zum Zwecke der "Belebung" des Arbeitsmarktes. Das ist keine schwache Regierung, die ihre ehrlichen Wahlversprechen nicht einhalten kann, es ist eine Regierung wie jede andere, die das macht, was man von einer Regierung erwartet: Den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken.

    Deutschland profitiert ja auch massiv davon, seinen Binnenmarkt auf ganz Europa ausweiten zu können. Ohne die EU wäre Deutschland nicht Krisengewinner und der Rest der Welt Krisenverlierer. Und die Atom-, Pharma- und Metallindustrie tragen mit ihrem Geld massiv zum Wirtschaftswachstum bei, dafür wurde die Regierung doch gewählt. ;D

    Wenn ihr Bildung statt Wirtschaft wollt, dann wendet euch damit nicht an die Regierung, sondern an euren Lehrer und lasst euch gute Lehrbücher empfehlen, die ihr euch dann irgendwo kostenlos im Internet besorgt.
     
  20. Lordlorsi

    Lordlorsi Gast

    Nun es ginge aber auch beides, Bildung UND Wirtschaft.
    Es gibt ja im ,,Schwarzbuch" genügend Sachen, die wegkommen könnten, das Geld kann dann in die Bildung,
    mehr in die Wirtschaft kann man natürlich auch, nur was hilft es einem, die Bildung zu vernachlässigen und in 4-10 Jahren Leute da zuhaben in der Wirtschaft, die von reingar nichts eine Ahnung hat, weil in ihrer Schulzeit bzw. in ihrem ,,Lebenslauf" zu stark gespart wurde an solchen Sachen.
    In der Wirtschaft, brauch man Leute die gebildet sind, und für gebildete Menschen, brauch man ein verbessertes Bildungs-und Schulsystem.
    Dahin gelangt man aber auch nur, wenn man Geld darein investiert, es wird sich später sicherlich auszahlen.
    Oder?
     
  21. Dass der Rest der Welt Krisenverlierer ist, ist übertrieben. Und dass Deutschland ziemlich gut aus der Krise gekommen ist, verdrängt nicht, dass viele kleine und mittelgroße Unternehmen in die Pleite gezogen wurden. Die Industrien tragen zum Wirtschaftswachstum bei, das ist ja auch schön und gut, aber der Nutzen für die Allgemeinheit ist viel zu klein. (Da ich nicht genau weiß, mit was für einer Ernsthaftigkeit du den letzten Satz meintest, antworte ich einfach mal, dass ich die Abgeordneten nicht aus diesen Gründen gewählt habe.) Wie kann es angehen, dass wirtschaftlich schwächere Länder viel mehr Geld in die Bildung stecken können als ein sehr wirtschaftsstarkes Land?

    Die Regierung hängt da sehr tief mit drin. Man kann das nicht alles auf die Lehrer abschieben. Für den Zustand von Schulen, kostenlose Lehrmittel, kleinere Klassen/Kurse, etc. ist der Staat verantwortlich. Dass Lehrer gute Lehrbücher empfehlen können, löst nicht das gesamte Problem, wie ich es sehe. In Gorleben werden die Schulen, Sportvereine, Straßennetze, etc. von der Atomindustrie "subventioniert", wenn das die Atomlobby schon so gerne tut, dann können sie das doch flächendeckend machen.;-)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Feb. 2011
  22. int806

    int806 Gast

    Der Staat bist DU!
     
  23. Mein Fehler, wird korrigiert, ich wollte eigentlich Regierung schreiben.