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Feiert ihr Halloween?

simpsons3

Gast
Ich sagte ja, es sind Leute die nicht wissen, was sie vorgeben zu sein.
Ein Atheist zieht die Existenz Gottes nicht in Betracht, er behauptet Gott gäbe es nicht.
Genau das ist das was ich an Atheisten dämlich finde.
Wir behaupten es nicht, wir wissen es. Oder anders gesagt: Wir wissen, dass - selbst wenn es Gott gibt - er keine Auswirkungen auf unser Universum hat. Das legen sämtliche Wissenschaften nahe. Und ein Gott, der machtlos ist, ist weniger Gott, als ich selber es bin.
 

Killuminati333

Gast
Wir behaupten es nicht, wir wissen es. Oder anders gesagt: Wir wissen, dass - selbst wenn es Gott gibt - er keine Auswirkungen auf unser Universum hat. Das legen sämtliche Wissenschaften nahe. Und ein Gott, der machtlos ist, ist weniger Gott, als ich selber es bin.
"Die Wissenschaft" kann die Existenz Gottes (was auch immer man darunter versteht und wer/was gemeint ist) nicht widerlegen. Stichwort: Russels Teekanne. Zweitens räumst du im zweiten Satz schon wieder die potentielle Existenz Gottes ein, was eine agnostische Position ist; genauer gesagt sprichst du von Ignostikern. "Möglicherweise gibt es Gott, aber wenn dann hat er keine Auswirkungen".
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

simpsons3

Gast
"Die Wissenschaft" kann die Existenz Gottes (was auch immer man darunter versteht und wer/was gemeint ist) nicht widerlegen. Stichwort: Russels Teekanne. Zweitens räumst du im zweiten Satz schon wieder die potentielle Existenz Gottes ein, was eine agnostische Position ist; genauer gesagt sprichst du von Ignostikern. "Möglicherweise gibt es Gott, aber wenn dann hat er keine Auswirkungen".
Das ist vor allem eine Frage der Gottesdefinition. Meiner Definition nach ist Gott zwingend omnipotent. Wenn es einen Gott geben sollte, der aber nicht omnipotent ist, ist er kein Gott, ergo gibt es selbst bei Existenz eines ohnmächtigen Gottes immer noch keinen Gott.

Ich selber bin aber trotzdem Anhänger dessen, was ich zuerst geschrieben hab. Ich weiß, dass es keinen Gott gibt. Das göttlichste Wesen, dass jemals existiert hat, ist Anakin Skywalker. Aber sonst niemand!
 

Killuminati333

Gast
Das ist vor allem eine Frage der Gottesdefinition. Meiner Definition nach ist Gott zwingend omnipotent. Wenn es einen Gott geben sollte, der aber nicht omnipotent ist, ist er kein Gott, ergo gibt es selbst bei Existenz eines ohnmächtigen Gottes immer noch keinen Gott.
Auf die Definition kommt es an, ja. Aber damit ist dann eben nichts bewiesen oder widerlegt. Für mich reicht das Attribut für Göttlichkeit schon aus, dass ein Wesen etwas im bewussten Akt des Willens erschafft, was es ohne dieses Wesen so nicht geben würde. Im diesem Sinne ist schon der Mensch eine Art semi-göttliches Wesen.

Jedenfalls bezüglich der Macht Gottes, so kenne ich einige Gläubige, die meinen, Gott habe das Universum und seine Gesetze (inkl. Evolution) geschaffen und das war es dann. Das ist schon ziehmlich mächtig, wenn du mich fragst. Warum du auf eine Allmacht bestehst, ist dem abrahamitischen Monotheismus geschuldet, dessen Definition du anhängst. Das ergibt natürlich lustige Theodizee "Probleme".
 
Wir behaupten es nicht, wir wissen es. Oder anders gesagt: Wir wissen, dass - selbst wenn es Gott gibt - er keine Auswirkungen auf unser Universum hat. Das legen sämtliche Wissenschaften nahe. Und ein Gott, der machtlos ist, ist weniger Gott, als ich selber es bin.
Und dieses behaupten ist eben das was ich idiotisch finde.
Ich kann damit leben wenn mir jemand sagt mir ist es ******egal ob es Gott gibt oder nicht (Agnostiker), aber die Behauptung Gott gibt es nicht (Atheist) finde ich eben dämlich, weil kein WIssenschaftler Gott beweisen kann ihn aber auch nicht ausschließen kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich sagte ja, es sind Leute die nicht wissen, was sie vorgeben zu sein.
Ein Atheist zieht die Existenz Gottes nicht in Betracht, er behauptet Gott gäbe es nicht.
Genau das ist das was ich an Atheisten dämlich finde.
Wieso ist das dämlich? Es existiert keine allgemeingültige Definition von einem Gott (von seiten der Kirche). Solange etwas nicht definiert ist, kann man im Allgemeinen auch nicht dessen Existenz in Betracht ziehen.

Sprich solange sich die Kirche aussuchen kann was Gott denn sei, vom göttlichen Geist bis zu einem normalen Außerirdischen der unseren Planeten absichtlich oder auch nicht mit Bakterien versorgt hat, ist es eig. Unsinn darüber zu diskutieren.

Die Kirche legt sich natürlich absichtlich nicht fest, denn sobald eine Definition existiert kann man etwas widerlegen. (Im Laufe der Zeit, hat sich das Gottesbild ja auch ständig angepasst)

Früher mal hat Gott die Erde und alles darauf erschaffen, dann fand man heraus das die Erde nichts besonderes ist.
[Zeitsprung]
Jetzt ziehen manche geistliche Wissenschaftler auch den Urknall als Gott in betracht bzw. hat Gott jetzt einfach den Urknall erschaffen.

Sollte man herausfinden was wirklich für den Urknall verantwortlich ist, sagen sie dann einfach. dass das Gott gewesen sei... Alles was wir uns (noch) nicht erklären können auf einen Gott zu schieben ist ein altes Bedürfnis, ich verstehe allerdings nicht wieso es noch immer ein Bedürfnis ist.
 
Wieso ist das dämlich? Es existiert keine allgemeingültige Definition von einem Gott (von seiten der Kirche). Solange etwas nicht definiert ist, kann man im Allgemeinen auch nicht dessen Existenz in Betracht ziehen.
Wie soll denn auch eine Definition aussehen?
Im Übrigen finde ich es interessant, dass du von "der Kirche" sprichst...
Von welcher denn?

Sprich solange sich die Kirche aussuchen kann was Gott denn sei, vom göttlichen Geist bis zu einem normalen Außerirdischen der unseren Planeten absichtlich oder auch nicht mit Bakterien versorgt hat, ist es eig. Unsinn darüber zu diskutieren.

Die Kirche legt sich natürlich absichtlich nicht fest, denn sobald eine Definition existiert kann man etwas widerlegen. (Im Laufe der Zeit, hat sich das Gottesbild ja auch ständig angepasst)

Früher mal hat Gott die Erde und alles darauf erschaffen, dann fand man heraus das die Erde nichts besonderes ist.
[Zeitsprung]
Jetzt ziehen manche geistliche Wissenschaftler auch den Urknall als Gott in betracht bzw. hat Gott jetzt einfach den Urknall erschaffen.

Sollte man herausfinden was wirklich für den Urknall verantwortlich ist, sagen sie dann einfach. dass das Gott gewesen sei... Alles was wir uns (noch) nicht erklären können auf einen Gott zu schieben ist ein altes Bedürfnis, ich verstehe allerdings nicht wieso es noch immer ein Bedürfnis ist.
Natürlich kannst du theoretisch alles als Gott bezeichnen, wenn eine Definition fehlt. Aber kannst du etwas nicht definiertes ausschließen? Nein. Genau das ist es was ich an Atheisten nicht verstehen, sie stellen sich hin und behaupten sie wissen, dass es Gott nicht gibt. Gleichzeitig kritisieren sie aber an allen möglichen Stellen mit Argumenten, die eben ihre eigene Argumentation der Nichtexistenz Gottes wie ein Kartenhaus einstürzen lassen.

Wie gesagt ich behaupte nicht Gott gibt es oder nicht an Gott zu glauben wäre falsch o.Ä. ich kritisiere nur die Haltung "Gott existiert nicht und das behaupte ich zu 100%iger Sicherheit"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
b2t:

Also bei uns Halloween auch stark im Rückgang. Nicht 1 Person kam an unsere Haustüre, auch letztes und vorletztes Jahr nicht. Das ganze Quartier wurde nie von Kindern besucht, und dies liegt hoffentlich nicht am Quartier selber ;-)

Nunja ein Schweizer Journalist hat es leider bei uns auf den Punkt getroffen:
"Eierwerfen an Halloween ist wie der Tannenbaum an Weihnachten."

Und ich bin der Meinung (zumindest in der Schweiz) wird dieser Tag dafür ausgenutzt, Blödsinn auszuüben.
Auch wenn du süsses gibst, bekommt du saures. Ob das das Ziel dieses Tages ist? Ich glaube nein. :(

Aber ich habe mir auch geschworen, wenn bei mir mal ein Ei an die Fassade fliegt, wird der Werfer hinterher fliegen.
 
Wie soll denn auch eine Definition aussehen?
Siehst du, jetzt stellst du die richtige Frage^^ Wenn man etwas nicht definieren kann, wie kann man dann eine Existenz rechtfertigen?

Im Übrigen finde ich es interessant, dass du von "der Kirche" sprichst...
Von welcher denn?
Von jeder.

Natürlich kannst du theoretisch alles als Gott bezeichnen, wenn eine Definition fehlt. Aber kannst du etwas nicht definiertes ausschließen?
Was soll ich ausschließen wenn etwas nicht definiert ist? Ich kann etwas nicht definiertes nicht ausschließen. DU definierst dir irgendetwas wenn DU an "Gott" denkst. Dieses kann ich ausschließen, da diese Vorstellung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Realität entspricht. Diese Aussage kann man an jeden richten, da niemand die richtige Vorstellung hat.
Wenn man nun alle Vorstellungen ausschließen kann, kann man doch auch sagen, dass Gott nicht existiert oder?


Wie gesagt ich behaupte nicht Gott gibt es oder nicht an Gott zu glauben wäre falsch o.Ä. ich kritisiere nur die Haltung "Gott existiert nicht und das behaupte ich zu 100%iger Sicherheit"
Den "Gott", welcher z.B. in Teilen des alten Testamentes nahe gelegt wird kann man mit 100%iger Sicherheit ausschließen. (Analog diverse nordische oder griechische Götter)
Wie gesagt, dass was wir Menschen in das Wort "Gott" interpretieren exisitert in den meisten Fällen nicht. (Wobei man eben sagen kann Gott ist ein Stein und somit existiert Gott... wobei es eben trotzdem ein Stein bleibt, der allerdings existiert)
 

Hugo.

Gast
Ein Atheist zieht die Existenz Gottes nicht in Betracht, er behauptet Gott gäbe es nicht.
Genau das ist das was ich an Atheisten dämlich finde.
Die beiden Aussagen oben sind zwei unterschiedliche. Dass ich Gott nicht in Betracht ziehe, ist viel grundsätzlicher als die Behauptung, dass es ihn nicht gibt. Ich habe schlicht und ergreifend keinen Grund, Gott in Betracht zu ziehen, außer wenn mir Leute was davon erzählen, dass man ihn zumindest nicht widerlegen kann.

Warum sollte ich ihn auch widerlegen wollen? Ich ziehe ihn ja gar nicht in Betracht. Den widerlegen zu wollen, wird von mir doch nur verlangt, wenn irgendwer anders ihn beweisen oder für möglich halten will. Sein Glauben ist also sein Entschluss, und Atheist bin ich immer nur im Verhältnis zu ihm. Wenn ich nicht gerade mit Gläubigen zu tun habe, bin ich was ganz anderes, Fußgänger oder sowas - die sind also das Problem, nicht die Frage, ob es einen Gott gibt.

Ich hab überhaupt kein Verhältnis zu Gott, nichtmal ein negatives.

Zum Agnostizismus: Der Witz daran ist, dass man Gott hier als völlig bestimmungslose, leere Möglichkeit offen hält. Es wird gar nichts mehr über einen Gott gesagt, nur, dass man über nichts bestimmtes auch nichts weiter sagen kann, es insbesondere nicht widerlegen. Eben gerade hatte ich noch gar nichts in der Hand, auf einmal wird daraus der Glauben an die Möglichkeit eines Gottes.
Der Agnostizismus ist damit die absolute Heuchelei. Er tut ja nur so, als würde er nichts bestimmtes meinen. Dabei kommt er eben doch aus dem Glauben an Gott her. Sonst würdest du dir nicht über Gottes-Agnostiker den Kopf zerbrechen, sondern auch mal was über Feen und Atlantis erzählen - was auch immer das sein soll, kann man ja nicht wissen!

Zum Atheismus als Kirchenfeindschaft: Das hör ich hier auch gerade zum ersten mal. Kirchenfeindschaft sagt gar nichts über den Glauben oder Unglauben aus.

Mir sind kirchliche Dogmen sogar weitaus lieber als die vollkommen freigedrehte Spinnerei von Agnostikern und Esoterikern. Die katholische Kirche achtet wenigstens ein bißchen darauf, dass ihre Schäfchen nicht zu peinlich werden.

Außerdem streitet man mit Anhängern einer Kirche wenigstens noch über irgendwas bestimmtes. Mit Agnostikern zu reden, kann man sich völlig sparen. Die sagen ja über nichts etwas außer über sich selbst, das heißt, kennt man einen, kennt man alle.

Zur jüdischen Religion: Der jüdische Monotheismus entstand als Staatsdoktrin. Der König ist ein Mensch, über ihm steht Gott wie über jedem anderen, König ist er nur aus Gottes Gnaden und nicht aufgrund eigener Göttlichkeit.

Das Religiöse Recht hat die Juden vor herrschaftlicher Wilkür geschützt und damit die Herrschaft gerettet, indem sie systematisiert und durch etwas höheres als die direkte Gewalt des Königs legitimiert wurde. Die Religion war die frühe Form des Menschenrechts. Das ist kein Lob der Religion.

Dass Gott von den Juden erfunden wurde, um Geld zu machen, ist so klassischer Antisemitismus, den kannte man in der Tat schon bevor Deutsche den Juden den Holocaust übel genommen haben.
 
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MoosHammer

Gast
nur zu deiner information: götter und gottesbilder gab es lange bevor es ein volk der juden gab. die haben den gottesglauben also schonmal nicht erfunden. überhaupt hat kein volk den glauben an sich erfunden, das sind alles weiterentwicklungen und "verbesserungen", die da stattfinden.

ansonsten muss man nicht an den gott des alten testaments glauben, um jude zu sein. ein totalitärer wird einen juden auch umbringen wollen, wenn er ihm hundertmal versichert, dass er nicht an ein jüdisches volk und einen gott glaubt.
das ist das doofe daran ;)
 
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Was soll ich ausschließen wenn etwas nicht definiert ist? Ich kann etwas nicht definiertes nicht ausschließen. DU definierst dir irgendetwas wenn DU an "Gott" denkst. Dieses kann ich ausschließen, da diese Vorstellung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Realität entspricht. Diese Aussage kann man an jeden richten, da niemand die richtige Vorstellung hat.
Wenn man nun alle Vorstellungen ausschließen kann, kann man doch auch sagen, dass Gott nicht existiert oder?
Ja. Nur sagst du selbst, dass die Vorstellung der Menschen von Gott "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" nicht zutrifft. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist aber eben gerade nicht das was ein Atheist behauptet, nämlich dass es Gott zu 100% nicht gibt.


Die beiden Aussagen oben sind zwei unterschiedliche. Dass ich Gott nicht in Betracht ziehe, ist viel grundsätzlicher als die Behauptung, dass es ihn nicht gibt. Ich habe schlicht und ergreifend keinen Grund, Gott in Betracht zu ziehen, außer wenn mir Leute was davon erzählen, dass man ihn zumindest nicht widerlegen kann.

Warum sollte ich ihn auch widerlegen wollen? Ich ziehe ihn ja gar nicht in Betracht. Den widerlegen zu wollen, wird von mir doch nur verlangt, wenn irgendwer anders ihn beweisen oder für möglich halten will. Sein Glauben ist also sein Entschluss, und Atheist bin ich immer nur im Verhältnis zu ihm. Wenn ich nicht gerade mit Gläubigen zu tun habe, bin ich was ganz anderes, Fußgänger oder sowas - die sind also das Problem, nicht die Frage, ob es einen Gott gibt.
Nette Überlegung. Nur in Betracht ziehen kann und sollte man grundsätzlich alles was man nicht ausschließen kann...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Reisone

Inventar
Team
So.

An dieser Stelle wäre es schön, wenn ihr wieder zum Thema Halloween finden könntet.

Ich hoffe beim Bereinigen des Threads ist mir nichts durch die Lappen gegangen, falls doch --> PN an mich.

MfG

Reisone
 

MoosHammer

Gast
So.

An dieser Stelle wäre es schön, wenn ihr wieder zum Thema Halloween finden könntet.

Ich hoffe beim Bereinigen des Threads ist mir nichts durch die Lappen gegangen, falls doch --> PN an mich.

MfG

Reisone
man fragt sich schon manchmal, was mit dir nicht stimmt -.-
 
Ja. Nur sagst du selbst, dass die Vorstellung der Menschen von Gott "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" nicht zutrifft. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist aber eben gerade nicht das was ein Atheist behauptet, nämlich dass es Gott zu 100% nicht gibt.
Naja wie gesagt, wenn sich jemand Gott als Stein vorstellt dann existiert dieser. Das hängt eben auch davon ab in welchem Rahmen man es laufen lässt.
Die 100% von einem Atheisten sind von seiner eigenen Definition abhängig, allerdings sind die 100% damit nicht falsch.

Man kann eben erst etwas ausschließen wenn man weiß was es sein soll. Wenn man allerdings nicht weiß was es ist kann man es auch nicht in Betracht ziehen. (wie denn auch, man weiß ja nicht was es ist, welche Eigenschaften es hat)

Achja Reisi: Das ist der einzige Thread seit langem der frequentiert wird, ich glaube nicht dass dieser Themenausflug ein Problem darstellt. (immerhin sind wir im Gott und die Welt Forum und genau darum geht es hier)
 

Killuminati333

Gast
Sorry, Reisone. Verwarnung vollkommen zurecht. Darf ich trotzdem nochmal?

Hugo schrieb:
Es wird gar nichts mehr über einen Gott gesagt, nur, dass man über nichts bestimmtes auch nichts weiter sagen kann, es insbesondere nicht widerlegen. Eben gerade hatte ich noch gar nichts in der Hand, auf einmal wird daraus der Glauben an die Möglichkeit eines Gottes.
Ein Agnostiker würde wohl sagen, dass er nichts über Gott weiß und es daher sinnlos ist, irgendwelche Aussagen über etwas zu machen, was man weder direkt noch indirekt überprüfen kann.

Hugo schrieb:
Dabei kommt er eben doch aus dem Glauben an Gott her.
Komisch, eben war es noch der "Glaube an die Möglichkeit eines Gottes" (was zwar schon eine spezifische Aussage über Gott impliziert, dessen Grundannahme ein Agnostiker gar nicht teilt und daher deine Schlussfolgerung auch nicht greift, aber sei es mal drum :D), nun sind für dich schon Agnostiker Theisten.

Hugo schrieb:
Sonst würdest du dir nicht über Gottes-Agnostiker den Kopf zerbrechen
Du zerbrichst dir über Agnostiker den Kopf? Oder meintest du, ein Agnostiker zerbricht sich über Gott den Kopf? Ich tue das jedenfalls nicht. Liegt wohl aber wieder nur an deiner Grundannahme (die ich nicht teile).
Nehmen wir mal einen weit entfernten Stern, bei dem wir die (nicht)Existenz eines Planetensystems (noch) nicht überprüfen können - sollen wir glauben, dass dieser Stern Planeten hat oder dass er keine hat - oder belassen wir es bei der Feststellung, dass wir es (zumindest im Moment) nicht wissen (können)?

Agnostizismus ist die ehrliche (und nicht heuchlerische) Position, dass man nicht weiß, ob es einen Gott gibt. Da muss man nichts reininterpretieren. Alles ganz unspektakulär. Damit muss man, um nicht-agnostisch zu sein, entweder die Position vertreten, "dass man weiß, dass es keinen Gott gibt", oder "dass man weiß, dass es einen Gott gibt".
(oder gibt es noch eine vierte Möglichkeit ? - falls ja: bitte nennen)

Wenn du also sagst, dass du kein Agnostiker bist, dann folgt daraus, dass du davon ausgehst "Wissen" über die (nicht)Existenz Gottes zu haben.
(denn wenn du sagen würdest dieses Wissen nicht zu haben, dann wärst du Agnosiker)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: