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Freiheit für Kinder!

Nach einiger Überlegung, ob ich mir den Müll gebe, den sicher einige hier abladen werden, habe ich mich doch dazu durchgerungen mein Wissen über Pädagogik zu partizipieren. Wozu habe ich es? (Außer für mein Kind)


Ich spreche hier immer von Erziehen im Sinne von: Eine Zweckgerichtete Handlung zur dauerhaften Veränderung eines Anderen.



Meine These:
Kinder müssen/dürfen nicht erzogen werden.



Von der Natur her:
Kinder sind intelligent und wissbegierig und sie haben eine eigene Persönlichkeit, die sich erst noch entfalten möchte. Sie sollten also begleitet und geschützt/unterstützt werden und nicht erzogen. Man muss ein Kind nicht zum Laufen erziehen, sondern seine Umgebung nur "anregend" gestalten und es gegebenenfalls unterstützen. Auch das dauerhafte unzugänglichmachen von Treppen(oder anderen Orten) halte ich nicht für tragbar, damit entzieht man dem Kind den Übungsraum um sich zu entfalten und streng genommen ist es Freiheitsberaubung.
Kinder sollen durch Erziehung in die Gesellschaft eingepasst werden, warum glaubt man aber, dass die Kinder das nicht selbst können? Die sind viel schneller im Lernen als wir und haben ein reges Interesse daran sich zu integrieren, die machen das von alleine. Erziehung hingegen schädigt sie nachhaltig, das legt seit einigen Jahren auch die Neurobiologie nahe.

Kinder sind von Natur aus nicht böse, warum also glauben wir, dass wenn wir das Kind frei-lassen, es sich schlecht verhält? Wer gibt uns das Recht zu richten was "Gut" und was "Schlecht" ist und es dem Kind einzuprägen? Wer gibt uns das Recht zu entscheiden, was "das Beste" für eine Person ist und sei sie auch unser Kind?



Vom Grundgesetz her:

Kinder haben die vollen Persönlichkeitsrechte, warum dürfen sie ihrer räumlichen Freiheit beraubt werden? Warum dürfen sie psychisch beeinflusst werden? Warum darf über sie entschieden werden?



Thema Drogen:
Drogen und die Abhängigkeit sind fehlgeschlagene Problemlösungsversuche aus der Warte, dass sie als Lösung nur bedingt taugen, da sie Unglück und Tod mit sich bringen. Wenn eine Problemlösung fehlschlägt wählt man im Normalfall eine andere Lösungsvariante. Bei dauerhaft Drogenabhängigen, hier ist dann eine starke pschische affinität vorhanden sind aber keine anderen Wege offen, bekannt, oder begehbar.
Kinder die aufgrund fehlender Festlegung, einen höhern Grad an Flexibilität haben werden schnell andere Varianten versuchen und die Drogen aus dieser Liste streichen - solche Kinder sind nicht erzogene Kinder. Erziehung ist Konditionierung, da Hinterfragen unerwünscht ist und somit eine Festlegung von Verhalten, das nicht geändert da nicht Hinterfragt werden kann.



Begriffsklärung/Unterschiede:
Laissez-Faire: man überlässt das Kind sich selbst.
Antiautoritär: Zielgerichtete Aktivität zur heranbildung von selbstbewußten, demokratischen, selbstständigen Erwachsenen.
Anti-Päd.: Das unterlassen jedweder zielgerichteten Aktionen zur Veränderung der Persönlichkeit, des Kindes.
"nicht Erzogen" / nicht Erzogen: nicht erziehung aus Liebe, mit Basis und Unterstützung / aus Gleichgültigkeit



Quellen:
Neurobiologie: Manfred Spitzer
Psychologie: Claude Steiner, Homer Lane, Wilhelm Reich, A.S. Neill
(Anti)-Pädagogik: Ostermeyer, Huisken, von Braunmühl, Homer Lane, A.S. Neill

Links:
1. der Link zum Grund dieses Threadshttp://forum.die-staemme.de/showthread.php?t=89940&page=25der Link zum Grund dieses Threads
2. Manfred Spitzer: http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer
3. A.S. Neill: http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Sutherland_Neill
4. Huisken: http://de.wikipedia.org/wiki/Freerk_Huisken
5. Homer Lane: http://de.wikipedia.org/wiki/Homer_Lane
6. Wilhem Reich: http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Reich
7. Von Braunmühl: http://de.wikipedia.org/wiki/Ekkehard_von_Braunmühl
8. Anti-Päd.: http://de.wikipedia.org/wiki/Antipädagogik
9. Link speziell für Coupes3: http://www.anarchismus.de/libertaere-tage/lt1993/infomappe/antipaed.htm

Soweit dazu, mir fällt grad nix mehr ein, ich lasse mich dann einfach durch eure Fragen und Meinungen inspirieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

FalkenaugeMihawk

Gast
Bei U20 kam mal das ein Mädchen (13) von ihrer Eltern voll überwacht wird (das ganze Haus voller Kameras). Und wenn sie nur mal 30min lang sich nicht meldet, bekommt die Mutter schon panik, und der Vater will dann die Bullen sie ordnen lassen.
 
Bei U20 kam mal das ein Mädchen (13) von ihrer Eltern voll überwacht wird (das ganze Haus voller Kameras). Und wenn sie nur mal 30min lang sich nicht meldet, bekommt die Mutter schon panik, und der Vater will dann die Bullen sie ordnen lassen.
Das ist nun ein Hartes Beispiel, ich meine aber auch schon Hausarrest, oder Laufställe, bei Tisch ruhig sitzen, nicht dreckig sein dürfen, nicht wütend sein/unmut äußern/schreihen dürfen, nicht nackt sein dürfen...........all das halte ich schon für Grundgesetzwiedrig - Erziehung halt.
 

FalkenaugeMihawk

Gast
Das ist nun ein Hartes Beispiel, ich meine aber auch schon Hausarrest, oder Laufställe, bei Tisch ruhig sitzen, nicht dreckig sein dürfen, nicht wütend sein/unmut äußern/schreihen dürfen, nicht nackt sein dürfen...........all das halte ich schon für Grundgesetzwiedrig - Erziehung halt.
Was willst du dann hören? Das ich dich umlege wenn du nicht schlafen gehst?
 
Was willst du dann hören? Das ich dich umlege wenn du nicht schlafen gehst?
äh? den verstehe ich nicht, sorry.....

ch will garnichts hören ich habe mich nur mit einigen Leuten in einem anderen Thread darüber unterhalten. Es hat aber nicht so ganz, oder nur um 2 Ecken zur Thematik gepasst und deshalb habe ich einen extra Thread aufgemacht........

Immer langsam mit den jungen Pferden.
 
Was er vertritt ist anti-pädagokik dem Kind ohne voreingenommes Handeln der Eltern heranwachsen lassen.

Aber das man sich nicht in ein brennendes Feuer legt, wird dem Kind dann dennoch vermittelt.
 
Du weißt schon meine Angst vor krassen Begebenheiten wie Kind langt in der Freizeit in die Steckdose da man diese nicht gesichert hat, da es das Kind einschränkt in seiner Freiheit.

Freiheit schön und gut, aber nur mit vorausschauender Plannung der Eltern. Säure oder hochgiftige Stoffe lässt man einen Kind ja auch nicht ausprobieren zu trinken, es könnte es auch auf anderen Organischen Stoffen austesten. Das finde ich könnte, später mal sehr satistisch Enden.

Ja, regeln finde ich gut, aber das man das Kind dazu Anhält diese zu Hinterfragen, vllt auch nicht alles verrät sondern dem Kind die Chance gibt, das Problem alleine zulösen, gedanklich nicht unbedingt alles in der Praxis.
 

Passi-hh

Gast
Das ist nun ein Hartes Beispiel, ich meine aber auch schon Hausarrest, oder Laufställe, bei Tisch ruhig sitzen, nicht dreckig sein dürfen, nicht wütend sein/unmut äußern/schreihen dürfen, nicht nackt sein dürfen...........all das halte ich schon für Grundgesetzwiedrig - Erziehung halt.
Da muss ich dir recht geben, ich finde es schlimm, wenn die Kinder ewig am Tisch sitzen müssen...
Und das mit dem nicht Dreckig sein finde ich auch schlimm, denn die Kinder sollen kinder sein so lange sie noch Kinder sind, und da gehört einfach zu mal in dem Sandkasten zu spielen.
Von den Luftställen hallte ich auch nichts...
Zum Hausarrest, würde ich meinen Kind auch nie geben, man kann froh sein wenn sein Kind raus geht und nicht einfach 24h/7 tage vorm pc sitzt...
Man sollte sein Kind fördern, in sachen Sport.
Und anschreien bzw. schlagen würde auch nie machen bei meinen Kind...
Also Zustimmung, bist dahin von meiner seite.
Ich bin aber der meinung, das man bei größeren Kindern( 12+)schon mal schreiben darf, wenn die Kinder irgendwelche ******e bauen...
Wie z.B Schwänzen,ärger mit der polizei usw.
 

xy-4321

Gast
Du vergisst, dass das Kind beim Laissez-faire-Stil (denn genau das ist es) keine Normen und Regeln beigebracht bekommt.
Es lernt nicht, was richtig und was falsch ist, weil es ja dann von niemanden gesagt bekommt "hey... andere Leute hauen ist nicht gut". Es merkt, dass es Leute hauen kann, dass das in gewisser Weise Endorphine freisetzt und kloppt einfach munter drauflos...

Ich glaube, dass sich durch diesen Erziehungsstil das Kind wesentlich schlechter entwickelt, als bei anderen Stilen...

http://erziehung-demokratisch-egalitaer.suite101.de/article.cfm/laissezfaire_als_erziehungsstil

€: Es steht auch im Gesetz, dass Erziehungsberechtigte das beste für ihre Kinder zu tun haben...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du vergisst, dass das Kind beim Laissez-faire-Stil (denn genau das ist es) keine Normen und Regeln beigebracht bekommt.
Es lernt nicht, was richtig und was falsch ist, weil es ja dann von niemanden gesagt bekommt "hey... andere Leute hauen ist nicht gut". Es merkt, dass es Leute hauen kann, dass das in gewisser Weise Endorphine freisetzt und kloppt einfach munter drauflos......
Nein kein laissez-fair und auch nicht Antiautortär, bitte erst informieren, dann Proleten.
Du denkst Kinder klopfen von Natur aus "drauf los"? Steckt das in den Genen? Woher sollte das kommen und "Endorphine" also bitte, die setzt Sport einfacher frei. Zudem wird es dafür von der Gesellschaft vor die Entscheidung gestellt: "Hier niemanden hauen, oder wir pflegen keinen Umgang mit dir" Was dem Kind ermöglicht abzuwegen und seine Entscheidungen auf Verständnis basierend zu treffen.
Kinder hauen also vnon Natur aus? Dem ist nicht so, das lernen sie erst. Und nat. sage ich meinem Kind, dass ich etwas nicht richtig finde und halte es auch davon ab, oder schütze den Anderen, wenn er es nicht selbst kann. Nur eben auf mich bezogen, ohne die Absicht seine Person zu verändern.
Woher sollte das kommen, dass Kinder zuschlagen? und "Endorphine" also bitte, die setzt Sport einfacher frei.
Zudem wird es dafür von der Gesellschaft vor die Entscheidung gestellt: "Hier niemanden hauen, oder wir pflegen keinen Umgang mit dir" Was dem Kind ermöglicht abzuwegen und seine Entscheidungen auf Verständnis basierend zu treffen. Die Neurobiologie legt zudem nahe, dass Kinder erst um das 7. Lebensjahr zur empfindung nicht egoistsch motiviertem Mtgefühl überhaupt fähig ist und das "anerziehen" dieser die Entwicklung zu echtem Mitgefühl benachteligt.
Werte, Normen und Moral sind erst mit 11-16 Jahren aus Überzeugung integrierfähig, bei "naerziehen" ist es wie mit dem Mitgefühl - vorher schädlich.

Ich glaube, dass sich durch diesen Erziehungsstil das Kind wesentlich schlechter entwickelt, als bei anderen Stilen......
So? Die Zahlen und Statistiken sprechen eine deutlisch andere Sprache. Ganz von meinen persönlichen Erfahrungen abgesehen.

http://erziehung-demokratisch-egalitaer.suite101.de/article.cfm/laissezfaire_als_erziehungsstil

€: Es steht auch im Gesetz, dass Erziehungsberechtigte das beste für ihre Kinder zu tun haben...
Ja, aber was im Gesetz steht, ist nicht immer die Realität. Und was so mancher für "das beste" für sein Kind hält ist schon hart. Zudem, wer sollte besser wissen, was für es richtig ist, als das Kind?




Du weißt schon meine Angst vor krassen Begebenheiten wie Kind langt in der Freizeit in die Steckdose da man diese nicht gesichert hat, da es das Kind einschränkt in seiner Freiheit.
Das wäre Fahrlässig, meine Steckdosen sind gesichert - warum? Weil ein unterschied besteht zwischen einer Treppe, die man zum Treppen-steigen-lernen verwenden kann und einer Steckdose. Zum einen ist die Treppe nicht sicher tödlich und mit Begleitung! erfahrbar, die Steckdose ist fast sicher tödlich, auch mit Begleitung. Zum anderen kann man an der Steckdose nichts praktisch lernen, was man dann noch verwenden kann, die Erfahrung ist doch eher abstrakt zu erfassen und das kann es dann, wenn es dafür auf eine abstarkte Art zugänglich ist.

Freiheit schön und gut, aber nur mit vorausschauender Plannung der Eltern. Säure oder hochgiftige Stoffe lässt man einen Kind ja auch nicht ausprobieren zu trinken, es könnte es auch auf anderen Organischen Stoffen austesten. Das finde ich könnte, später mal sehr satistisch Enden.
Bei akuter selbst tötungsgefahr ist eine klare Grenze. Dann würde man ja nichtmehr schützen! Viele schützen aber aus Angst vor total unwarscheinlichen Gefahren, klar ist es eine schwimmende Grenze. Aber denk mal nach, Kinder hätten eine tolle Lebenserwartung, wenn man sie die ganze Zeit Medizinisch überwacht und wegschließt, nur haben sie nie GELEBT.

Ja, regeln finde ich gut, aber das man das Kind dazu Anhält diese zu Hinterfragen, vllt auch nicht alles verrät sondern dem Kind die Chance gibt, das Problem alleine zulösen, gedanklich nicht unbedingt alles in der Praxis.
Das ist der Punkt, du bist eigentlich nahe dran. Die Kinder sollen, die Grenzen nicht als statisch und aus ihnen und ihrer Begrenztheit heraus erfahren, sondern sie als Grenzen der Anderen und der Umwelt warnehmen und fühlen.
 

SultanSaladinMerciless

Gast
Stimme in allen Punkten zu.
Soweit ich mich erinnern kann wurde mir das von meinen Eltern auch so vermittelt.
Aus mir ist ja auch was Ordentliches geworden.
 

Imperator Knödel

Gast
Da muss ich dir recht geben, ich finde es schlimm, wenn die Kinder ewig am Tisch sitzen müssen...
Und das mit dem nicht Dreckig sein finde ich auch schlimm, denn die Kinder sollen kinder sein so lange sie noch Kinder sind, und da gehört einfach zu mal in dem Sandkasten zu spielen.
Von den Luftställen hallte ich auch nichts...
Zum Hausarrest, würde ich meinen Kind auch nie geben, man kann froh sein wenn sein Kind raus geht und nicht einfach 24h/7 tage vorm pc sitzt...
Man sollte sein Kind fördern, in sachen Sport.
Und anschreien bzw. schlagen würde auch nie machen bei meinen Kind...
Also Zustimmung, bist dahin von meiner seite.
Ich bin aber der meinung, das man bei größeren Kindern( 12+)schon mal schreiben darf, wenn die Kinder irgendwelche ******e bauen...
Wie z.B Schwänzen,ärger mit der polizei usw.
o_O Wieso bist du auf einmal vernünftig? @SSM: Was ist denn aus dir geworden? @topic: Ich stimme SultanSaladinMerciless zu, allen Punkten zuzustimmen, obwohl ich im Gegensatz zu ihm leider nicht diese Art der Erziehung genossen habe, mein Vater hätte es so gemacht, aber meine Mutter ist eine von diesen Rechten.
 

BlackAngel2509

Gast
Zitat:
Zitat von Gegeforce Beitrag anzeigen
Aber das man sich nicht in ein brennendes Feuer legt, wird dem Kind dann dennoch vermittelt.
Das tut es von alleine, auch Kinder merken, was weh tut ;)

Woher soll das Kind wissen das es nicht reingreifen darf ?

Nach deiner These soll das Kind es ausprobieren ob es weh tut oder nicht

Aber

Und genau da liegt dein Problem

Stell dir mal dieses Szenario vor

Du gehst in Wald mit deinem Kind und er sieht einen Pilz

Das Kind geht dahin und nimmt ihn auf und will ihn probieren

Sagst du da nicht zu dem Kind auch das er giftig dieser Pilz ?

Also wenn du jetzt sagst nein das sage ich ihm nicht ,ist das kind nach wenigen Minuten Tod

Sagst du dem Kind das er giftig ist greifst du damit in seiner Entwicklung ein

Was ist jetzt Richtig oder Falsch ?

PS. Dieses Szenerio kann man überall einsetzen und zwar auch in Szenen wo es nicht so dramatisch ausgeht
 

Kleinstadt

Gast
So ein quatsch.
Wenn die Kinder nicht erzogen werden dann haben wir ja noch weniger Kinder als wir jetzt schon haben. Natürlich sollte man Kind Kind seien lassen aber mit gewissen Regeln. Ansonsten wird das später ein problem wenn sie keine regeln befolgen. Spätenstens im Job oder auch schon in der Schule. Ein Beispiel: Es wird gerade zu Mittag gekockt das kind kommt in die Küche und fasst den Topf an. Verhindern soll man es ja nichtt das soll es schon selbst herausfinden. Oder noch schlimmer der Topf wird von er Herdplatte geschoben und das Kind setzt sich drauf. Man sollte es ja machen lassen es soll ja rausfinden was wehtut und was nicht -.-.
 
Bei akuter selbst tötungsgefahr ist eine klare Grenze. Dann würde man ja nichtmehr schützen!


Du gehst in Wald mit deinem Kind und er sieht einen Pilz

Das Kind geht dahin und nimmt ihn auf und will ihn probieren

Sagst du da nicht zu dem Kind auch das er giftig dieser Pilz ?

Also wenn du jetzt sagst nein das sage ich ihm nicht ,ist das kind nach wenigen Minuten Tod


das kind kommt in die Küche und fasst den Topf an. Verhindern soll man es ja nichtt das soll es schon selbst herausfinden. Oder noch schlimmer der Topf wird von er Herdplatte geschoben und das Kind setzt sich drauf.

Bei Lebensgefahr zieht er ja eine Grenze.
Aber ich finde auch, dass ein Kind zum Beispiel einen Baum hochklettern kann, auch auf die Gefahr hin, dass es runterfällt und sich das Bein verstaucht oder sonst was.
Kinder (auch die unter 6 Jahren) sind viel träger als viele Erwachsene denken.
 
@BlackAngel + Kleinstadt: Erst lesen, dann meckern.....

Das Szenario ist Müll, das habe ich oben beschrieben, da gilt das gleiche wie bei der Steckdose.

Und es darf sich verletzen, also auch mal auf den Herd langen etc. nur Lebensgefahr wird verhindert und alle andere abgemildert durch Begleitung.
 
Bei Lebensgefahr zieht er ja eine Grenze.
Aber ich finde auch, dass ein Kind zum Beispiel einen Baum hochklettern kann, auch auf die Gefahr hin, dass es runterfällt und sich das Bein verstaucht oder sonst was.
Kinder (auch die unter 6 Jahren) sind viel träger als viele Erwachsene denken.

Problem: Lebensgefahr besteht in welcher Situation? Wenn das Kind die Treppe hinaufsteigt? Es könnte ja stolpern und runterstürzen --> Genickbruch, wenns hochkommt, Begleitung hin oder her!

Ob eine Tätigkeit oder ein Umfeld eine Gefahr für jemanden darstellt, liegt immer im Auge des Betrachters! Genauso wie den Eltern des Rund-um-die Uhr-bewachten-Mädels eine extreme Gefahr darin sahen, ihr Kind alleine zu lassen! Das mag für manchereinen unverständlich sein, doch für die Mutter war die Welt ohne ihre Anwesenheit(teilweise auch mit ihr) eine rießengroße ungesicherte Steckdose.
 
Pauschal gesehen ist das Leben voller Lebensgefahren.
Dann brauchst du kein Auto mehr fahren, nicht mehr wandern, etc.

Alle Gefahren kann man grundsätzlich nicht ausblenden, aber so wie man das Kind nicht an den Herd lässt, so fährt man auch nicht betrunken Auto.
 
Problem: Lebensgefahr besteht in welcher Situation? Wenn das Kind die Treppe hinaufsteigt? Es könnte ja stolpern und runterstürzen --> Genickbruch, wenns hochkommt, Begleitung hin oder her!

Ob eine Tätigkeit oder ein Umfeld eine Gefahr für jemanden darstellt, liegt immer im Auge des Betrachters! Genauso wie den Eltern des Rund-um-die Uhr-bewachten-Mädels eine extreme Gefahr darin sahen, ihr Kind alleine zu lassen! Das mag für manchereinen unverständlich sein, doch für die Mutter war die Welt ohne ihre Anwesenheit(teilweise auch mit ihr) eine rießengroße ungesicherte Steckdose.
Es ist eine Realtion, die man abwägen muss, klar hat das Ganze mit viel Selbstreflektion zu tun (wo habe ich unbegründete, wenig begründete Angst? Ist sie so berechtigt, dass ich mein Kind von einer Erfahrung abhalte?)
Die Frage ist:"Wie warschinlich ist ein tödlicher Ausgang?"
 

BlackAngel2509

Gast
@BlackAngel + Kleinstadt: Erst lesen, dann meckern.....

Das Szenario ist Müll, das habe ich oben beschrieben, da gilt das gleiche wie bei der Steckdose.

Und es darf sich verletzen, also auch mal auf den Herd langen etc. nur Lebensgefahr wird verhindert und alle andere abgemildert durch Begleitung.
Wo habe ich gemeckert ? *grübel*

Dann ebend genau das was du grade ansprichst mit dem Herd

Stell dir vor das Kind packt auf dem herd und es hat eine höher Schmerzgrenze als normal ! Das Kind verbrennt sich mehr als ein Normales Kind (aber nicht in Lebensgefahr) ,aber für den Rest des Lebens am Arm entstellt
Was sagst du dann zu deinem Kind wenn es älter ist und es dich fragt warum du es nicht abgehalten hast davon ?

Von der Seite Kinder.de
Verbrennungen und Verbrühungen Kleinkinder besonders betroffen
Eine Tasse voll mit dampfendem Kaffee - eigentlich ein alltäglicher Genuss und doch brandgefährlich für Kleinkinder: Schon der heiße Inhalt einer einzigen Tasse kann bis zu 30 Prozent der Haut eines Kleinkindes verbrühen. Und das sehr schnell: nach nur dreißig Sekunden Temperatureinwirkung von 54 Grad Celsius zeigen sich Brandblasen auf der Haut.
und sage jetzt nicht das wäre Müll

Also meiner Meinung nach sollte man Kinder drauf hinweisen das man nicht auf den Herd packt !

und 19.99 EUR *

Es ist schon Klar das man ein Kind nicht rund um die uhr bewachen kann und das in der Grossen Weite Welt etliche Gefahre noch auf dem Kind warten
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

SultanSaladinMerciless

Gast
Ich bin mir nicht sicher ob ich tatsächlich konsequent genug wäre um mein Kind auf eine Herdplatte greifen zu lassen.
Schwierige Frage...

@SSM: Was ist denn aus dir geworden?
Vieles.
Unter anderem ein dünner, intelligenter, angehender Koch der Happyland gründen wird und mit 13 ausgezogen ist.
 

adss

Gast
Kinder sind von Natur aus nicht böse, warum also glauben wir, dass wenn wir das Kind frei-lassen, es sich schlecht verhält? Wer gibt uns das Recht zu richten was Gut und was Schlecht ist? und es dem Kind einzuprägen?
Die Neurobiologie legt zudem nahe, dass Kinder erst um das 7. Lebensjahr zur empfindung nicht egoistsch motiviertem Mtgefühl überhaupt fähig ist und das "anerziehen" dieser die Entwicklung zu echtem Mitgefühl benachteligt.
Das beist sich doch irgendwie ;-).

Daher meine Fragen:

Was wenn dein Kind in den Nachbargarten geht und dort dem Nachbarskind das Spielzeug wegnimmt?
Erklärst du dann deinem Kind nicht, dass das falsch war, sondern nimmst ihm einfach das Spielzeug weg und gibst es zurück?
Was ist, wenn dein Kind irgendwann vielleicht raucht/kifft/sich besäuft, schreitest du dann auch nicht ein, mit z.B. Ausgehverbot/Hausarrest?
Was ist wenn dein Sohn nicht auf der Schule lernt und anderen schadet, z.B. mit Anstiftung oder mit Mobbing?
Was ist wenn dein Sohn von der Schule fällt wegen Lehrermobbing/schlechter Noten?
Was passiert, wenn dein Sohn eine nichttödliche Essstörung hat?
Was ist, wenn dein Sohn andere Menschen erpresst und das rausgekommen ist?

Mir kommt es so vor, als ob du einen theoretischen Optimalzustand zugrunde legst und dem Kind nichts böses passiert und es nichts böses macht. Spätestens, wenn deine Kinder etwas verbrochen haben/verbrechen (sofern es so weit kommt) wirst du nicht drum rumkommen sie zu bestrafen, wenn du das Beste für sie willst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

BlackAngel2509

Gast
Bei Lebensgefahr zieht er ja eine Grenze.
Aber ich finde auch, dass ein Kind zum Beispiel einen Baum hochklettern kann, auch auf die Gefahr hin, dass es runterfällt und sich das Bein verstaucht oder sonst was.
Kinder (auch die unter 6 Jahren) sind viel träger als viele Erwachsene denken.
Gehn wir mal davon aus

Auch in Natur unsere nächsten Verwandeten kriegen die Kinder bei gebracht wie man klettern sollte ! Also warum sollten man es nicht auch bei Menschlichen Kindern machen und ihm das erstmal zeigen ! Was ist daran verkehrt wenn man ein Kind sagt wie es am sichersten Klettert ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: