1. Hallo Besucher!

    Du bist neu im Forum? Dann registriere dich hier, um Diskussionen beizutreten oder eigene Themen zu erstellen. Für die Registrierung ist es erforderlich, dass du einen Spielaccount bei Die Stämme hast.

    Andernfalls kannst du dich hier direkt einloggen.

    Falls du dein Passwort vergessen hast, kannst du hier ein neues Passwort anfordern.

    Information ausblenden

Game of Thrones *aktuelle Diskussion (Spoiler)*

Dieses Thema im Forum "Musik, Film und Fernsehen" wurde erstellt von spartenpobacke, 6. Mai 2019.

  1. Envi 4.8

    Envi 4.8

    Registriert seit:
    19. Nov. 2012
    Beiträge:
    1.112
    Zustimmungen:
    12
    Bei der letzten Folge haben sie aber wieder einen Stuss zusammen gedreht ...

    -Jon geht los, während Grauer Wurm die Gefangen tötet - Jon kommt an und Grauer Wurm steht schon gemütlich auf der Treppe.
    -Jon geht durch die Armee der Unbefleckten und Dothraki (hat der Night King die nicht alle getötet?) und steht vor Deanerys und auf einmal steht er dann mit Tyrion hinter ihr ...
    -Warum zu Hölle fängt es auf einmal an zu schneien? Vorher wars warm und als sie den neuen König gewählt haben ist es auch wieder warm ...
     
  2. spartenpobacke

    spartenpobacke

    Registriert seit:
    2. Okt. 2006
    Beiträge:
    7.899
    Zustimmungen:
    419
    Ich muss sagen, dass es für mich wirklich Jon gewesen wäre. Herkunftsstory etc. und auch der Charakter zum Ende hin, der seine Pflicht als Thronerbe über seine Liebe stellt und mit dieser Entscheidung leben muss und darauf eben ein neues Thronfolge System evt. entwirft (wo vorher abgewägt wird welcher Erbe würdig ist und nicht das Erstgeborenen Recht greift) und eine etwas weniger inzestuöse Targaryen Dynastie begründet. Ja das wäre so Aragon - Herr der Ringe Like gewesen, aber ich feier Herr der Ringe auch, obwohl das auch absolut absehbar ist, das Aragon halt der Herrscher wird :D

    Wie schon geschrieben, der Kampf um den nun "rollenden Thron" wird mit der Königswahl ja nur angeheizt. Die Serie zeigte ja auch schon wie gut das auf den Eiseninseln ablief, die ja im Grunde das selbe System verfolgen.

    Die Serie macht einen Zeitsprung, sieht man an den Bärten von Tyrion und Jon. Bei erst genannten natürlich etwas schwieriger, da er ja schon seit geraumer Zeit einen Vollbart trägt, aber bei Jon sieht man diesen niedlichen Teenager "Vollbart" :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2019
  3. DerBlaueKlabauter

    DerBlaueKlabauter

    Registriert seit:
    19. Juli 2010
    Beiträge:
    9.129
    Zustimmungen:
    125
    Dann nun nochmal ausführlich nachdem ich ein zweites Mal die Folge nun gesehen habe:

    Allgemein:
    Die Folge konnte mit einer Bildgewalt aufwarten, die mal erneut unter Beweis stellte, wie "revolutionär" Game of Thrones für Serien im Allgemeinen war und ist. Was da über die Jahren für's TV umgesetzt wurde sucht seines Gleichen. Sehr viele gute Bilder bescherte uns die Rede von Daenerys allen voran als sie von Drogon abgesetzt wird im Torbogen steht und der abhebende Drache im Hintergrund so gezeigt wird als wäre Daenerys es, die Flügel hat.
    Insgesamt fand ich die Folge dann doch besser als ich zuvor dachte, dass es noch werden könnte nach dieser Season. Eigentlich kein allzu schlechtes Ende für Game of Thrones, auch wenn mir einige Dinge dann doch sehr missfallen.

    Zur Story:
    Die war etwas sehr dünn. Daenerys ist siegreich und will weitermachen, Jon will sie nicht verraten, wird aber von Tyrion Lannister dazu getrieben es doch zu tun und tut es. Drogon verschwindet mit Daenerys' Leichnam und schmilzt den Eisernen Thron ein. Danach folgt dann ein ewig langer Epilog.

    Im Einzelnen:
    - Daenerys Targaryen: Ihr Tod war leider klar, dennoch hat man die Figur sehr gut nochmal dargestellt in Episode 6 und es wurde auch in meinen Augen nochmal darauf eingegangen, dass sie keineswegs einfach nur eine "Mad Queen" ist/war. Das wird vor Allem in den Gesprächen von Jon und Tyrion aber auch von Jon und Daenerys klar in meinen Augen. Zudem auch in der Dragon Pit Szene durch Yara und Greyworm.
    Sehr schön fand ich dann ihre Todesszene. Jon gefangen in der Ambivalenz aus "Duty" und "Honor", Drogon, der ihren Leichnam an sich nimmt und Westeros verlässt. Der Eiserne Thron, der letztlich zerstört wird. Top!

    - Jon Snow: Er wird zum Queenslayer und muss mit dieser Entscheidung leben. Auch hier wird in dieser Folge, nachdem er in der letzten letztlich nur ein Extra war wieder sehr, sehr viel Wert auf den Charakter gelegt, der zwischen Liebe, Pflichtbewusstsein und eigener Moralvorstellung abwägen muss. Sehr stark!

    Dass man Jon an die Mauer schickt fand ich interessant, hatte ich doch - wie bereits zuvor geäußert - auch dieselbe Hoffnung wie @Defence 232, dass man vielleicht die White Walker erneut erstarken lässt. So hätte man ihn lieber hinrichten sollen in King's Landing m.M.n. oder Drogon richtet ihn im Dragon Pit, als er für den Plot nicht mehr wichtig ist. Vor Allem, da er sich dem ihm auferlegten Schicksal dann am Ende sogar eigenmächtig entzieht wirkt sein Ende sehr unbefriedigend.

    - Tyrion Lannister: Er überlebt diese Folge haarscharf und wird erneut Hand of the King. Ich muss sagen, dass ich persönlich es besser gefunden hätte, wenn er nicht überlebt hätte. Er windet sich so oft aus solchen Situationen raus, dass es insgesamt dann doch recht unglaubwürdig ist, dass er alles überlebt hat.

    - Greyworm: Er ist Daenerys treu bis über ihren Tod hinaus und schließt aber schließlich seinen Frieden mit der ganzen Sache um Westeros und bricht nach Naath auf. Finde ich sehr gut gelöst, auch wenn er als Master of War im Rat von King Bran the Broken sich gut gemacht hätte. Immerhin sagt Bran ja, dass dieser Posten noch unbesetzt ist.

    - King Bran the Broken & Sansa Stark: Brandon of House Stark ist also König der Sechs Königslande und Sansa Stark ist Königin des Nordens. Ich muss sagen mit Bran kann ich leben, das war eigentlich ziemlich gut gelöst, was mir allerdings sehr missfällt, ist dass die Verräterin Sansa Stark Königin wird. Das finde ich völlig unpassend. Zumal das auch überhaupt nicht zur Handlung der kompletten Serie passt.

    Wann immer Sansa Macht hatte, hatte sie diese abgeleitet von einem Mann, sei es von Joffrey, Ramsay oder Jon. Sie selbst war nie die Herrscherin und gerade der Norden akzeptierte sie auch nicht als solche. Sie war die Schwester ihres Königs, das war es dann aber auch schon. Nach Brans Verzicht darauf Lord of Winterfell sein zu wollen war es der Bastardsohn der Starks den die Northerners zu ihrem König machten, nicht Sansa, Jon! Und nun ist Sansa Königin und auch noch Königin des Nordens?

    Warum eigentlich? Jon Snow der von den Northerners gewählte König lebt und das einzige was ihm seinen Anspruch auf den Thron des Nordens nehmen könnte ist, dass er die Königin, die der Norden hasste ermordete für das Wohl des Reichs und des Nordens! Doch nicht nur das: Brandon Stark der rechtmäßige Erbe von Lord Eddard Stark dem Warden of the North und der rechtmäßige Erbe vom König des Nordens Robb Stark und der rechtmäßige Lord of Winterfell lebt und hat ganz offensichtlich nun doch vor eine Herrscher-Position auszuüben.

    Er herrscht über alle, außer über die, deren rechtmäßiger Herrscher er wäre? Das wirkt schon sehr seltsam. Ich hätte ja sogar Sansa als Warden of the North akzeptiert, aber Königin eines unabhängigen Nordens, nachdem ein Mann aus dem Norden mit Anspruch auf die Krone des Nordens über die restlichen sechs Königreiche herrscht?! WTF?! Und dann auch noch der Mist, dass es Jon egal ist betrogen worden zu sein? Ernsthaft!

    - Arya Stark: Sinnlos in dieser Episode. Nur dazu da um Jon zur Besinnung zu bringen, was ihr eh nicht gelingt und um Yara zu drohen. Unsinnig auch, dass sie dann einfach abhaut. Das wirkte massiv gekünstelt.

    Was gab's sonst noch?
    Jede Menge Callbacks und Anspielungen angefangen von dem Zitat von Maester Aemon hin zu der teils recyclten Rede von Daenerys, wo Elemente von ihrer eigenen Rede vor ihrem Khalasar aufgegriffen wurden, aber auch von Drogos Versprechen an sie war da einiges dabei.

    Unter anderem dann noch die Erinnerung an den Schwur der Nachtwache durch Tyrion Lannister, der auch damit Jon Snow bequatscht, dem - wie die 4. Episode zeigte noch einiges an diesem Versprechen lag (er zitiert bei der Feuerbestattung der Gefallenen des Kriegs gegen den Night King eben jenen Schwur. Oder die Erinnerung an die Hingerichteten Verräter Jon Snows, als dieser um Gnade für Tyrion bei Daenerys bittet.

    Außerdem eine Erinnerung an die "grausamen Söhne" von Königen von Tyrion an Sansa (klar Anspielung auf Joffrey Baratheon), sowie daran, dass Jon und Daenerys auf dem Schiff als sie Sex hatten von Tyrion beobachtet wurden. Interessanterweise nennt Tyrion in diesem Zusammenhang Daenerys "Dany", was er ansonsten m.W.n. kein einziges Mal tat während der gesamten Zeit.

    Außerdem gibt es zwei Anspielungen auf die Bücher, von der ich hoffe, dass das eine wirklich nur eine Anspielung war und G.R.R. Martin nicht gedenkt das in seine Bücher zu übernehmen. Die Rede ist von "A Song of Ice and Fire", was zwar wie eine nette Idee klingt, aber letztlich eine Kopie von J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe darstellte. Habe online einige gesehen, die das als Hommage an ihn sehen, ich sehe es als überflüssig an wird doch Martin immer gerne als anders als Tolkien dargestellt und hat sich afaik auch schon gegen Vorwürfe er würde von Tolkien abkupfern gewehrt.
    Die zweite Anspielung auf die Bücher geschieht, wenn Daenerys davon erzählt wie Viserys ihr den Thron beschrieben hat bzw. wie sie ihn sich aufgrund seiner Beschreibung vorstellte. Denn das ist im Prinzip exakt die Beschreibung des Throns aus den Büchern, wie er eigentlich aussehen sollte.

    Abschließend dann noch ein Wort zum Small Council von Bran The Broken und zur Wahl:
    Tyrion als Hand geht einigermaßen in Ordnung. Brienne als Lord Kommandant der Königsgarde ebenso (auch gut inszeniert, dass Jaime Lannisters Seite endlich mehr enthält, als dass er seinen König tötete). Bronn finde ich passt nicht in das Small Council, Davos dafür umso besser. Samwell Tarly finde ich nervig, bei der Wahl ist er noch ein Repräsentant seines Hauses (vermutlich, denn er selbst sagt ja, die anwesenden repräsentieren die Großen Häuser) und dann ist er plötzlich Grandmaester, obwohl er quasi ein Niemand und Verräter ist, was die Maester-Gilde anbelangt. Podrick als Ritter, ja, okay, kann man machen. Was ich nicht ganz verstehe ist was Bran The Broken von Drogon will und wozu er einen Master of War und noch viel fragwürdiger einen Master of Whispers braucht. Ausgerechnet er? Pflanzt ihm einen Weirwood-Tree in jedes Schloss der Sechs Königslande und die Sache ist geritzt :D

    Dann noch zur Wahl: Da frage ich mich warum diese Leute?
    Ich verstehe ja einige der Leute, die da mit entscheiden durchaus, da sie die Sieben Königslande repräsentieren:
    - Robin Arryn als Vertreter des Kingdom of the Mountain and The Vale.
    - Sansa Stark als Vertreterin des Kingdom of the North.
    - Yara Greyjoy und Edmure Tully als Vertreter des Kingdom of the Isles and the Rivers
    - Tyrion Lannister als Vertreter des Kingdom of the Rock
    - Prince of Dorne als Vertreter des Principality of Dorne
    - Gendry Baratheon als Vertreter des Kingdom of the Stormlands

    Was ich nicht verstehe, wo denn die anderen ihr Stimmrecht her haben und eigentlich lassen sich auch die obigen hinterfragen:
    - Sansa Stark und Tyrion Lannister stimmen ab. Das passt nicht, darf ein gefangener Tyrion für sein ehemaliges Königreich abstimmen, dann hätte Sansa kein Stimmrecht, sondern Jon Snow müsste dieses ausüben.
    - Samwell Tarly stimmt vermeintlich für House Tarly ab. Die Tarlys von Hornhill sind aber eigtl. nur Vassalen der Herrscher des vormaligen Kingdom of the Reach und damit der Lords of Highgarden. Highgarden geht, wie man weiß an Ser Bronn of the Blackwater, der zudem Lord Paramount of the Reach ist! Wieso als Samwell und nicht Bronn?
    - Gendry Baratheon wurde legitimiert von einer Königin, die gerade "abgesetzt" wurde.

    Außerdem stellt sich die Frage warum es beim Norden eine Rolle spielt, dass dieser für seine Unabhängigkeit kämpften, das taten doch andere frühere Königreiche ebenso?! Erschließt sich mir nicht und ist für mich Fanservice um die verbliebenen Starks gut darzustellen.

    Mein favorisiertes Ende traf zu 2/3 zu. Ich wollte, dass der Thron zerstört wird und ich wollte, dass die erbliche Thronfolge endet.
    Allerdings wäre mein Wunsch-Ende gewesen, dass Daenerys Targaryen das erreicht und sie den Befehl an Drogon gibt den Eisernen Thron einzuschmelzen um danach zu herrschen mit einem Rat aus Vertretern der Sieben Königslande, so wie sie es mehr oder weniger tat, als sie auf Dragon Stone war. Dort hatte sie
    - Norden: Jon Snow
    - Rock: Tyrion Lannister
    - Isle and River: Yara
    - Dorne: Ellaria
    - Stormlands: Gendry (?)
    - Reach: Olenna
    Sie hatte in ihrer damaligen Beraterschaft lediglich kein Mitglied des Vale of Arryn bei sich.

    Erwähnt zudem auch Tyrion, dass er drei Wochen Zeit hatte nachzudenken in der Dragonpit Szene, heißt zwischen der Ermordung von Daenerys oder zumindest seiner Inhaftierung, was ja am selben Tag geschah sind drei Wochen rum, was dann auch erklärt, dass all die Lords im Dragon Pit anwesend sein können.

    Nunja. Game of Thrones ist nun zu Ende, mögen die Spin-Offs kommen. Und bis dahin werden sicherlich auch irgendwann die Bücher fertig und ich rechne damit, dass diverse Fanfictions aus dem Boden sprießen werden, wo Drogon Daenerys zu Kinvara fliegt, die sie rettet. Immerhin ist sie doch Azor Ahai, wenn man Kinvara glaubt ;-)

    Interessante Randnotiz: Robin Arryn ist tatsächlich der am längsten amtierende Lord eines der Großen Häuser der Sieben Königslande geworden. Er war während der gesamten 73 Folgen der Lord of the Mountain and the Vale und Oberhaupt von House Arryn.
     
  4. MiBri

    MiBri

    Registriert seit:
    10. Juni 2013
    Beiträge:
    640
    Zustimmungen:
    30
    Ich dachte irgendwie das wäre noch Asche. Schnee macht für mich auch keinen Sinn.

    Ist auch extrem bequem, dass Jon offscreen gefangen genommen wird. Wie lief das ab? Ist Jon zu den Unsullied und hat ihnen einfach erzählt, dass er sie abgestochen hat? Drogon ist ja mit der Leiche weggeflogen. Haben die gesehen, dass er Dany in seinen Krallen hat? Warum darf Tyrion zu dieser Besprechung, Jon aber nicht?

    Ich hab irgendwie noch etliche offene Fragen und es ist einiges was in der letzten Folge passiert ist einfach nur lächerlich wenn man sich nochmal vor Augen führt, was in den ersten Staffeln passiert ist.

    Bronn hat weder als Lord von Highgarden, noch als Lord Paramount of the Reach und erstrecht als Master of coins irgendeine Qualifikation. Es ist lächerlich das er diese Position bekommt und völlig unrealistisch, dass er sie länger als ein paar Tage hält. Aus den komplizierten politischen Intrigen der ersten Staffeln und Bücher wurde "Es gibt das eine Haus in der Region und wenn irgendein König sagt das X dort Lord ist dann ist das so und niemand wehrt sich dagegen". Wo sind die dutzenden von Bannermen die damals hinter Renly und Margaery standen? Warum lassen sich Familien wie die Hightowers oder Redwynes das gefallen?

    Wer ist dieser Typ aus Dorne? Ellaria ist wirklich offscreen gestorben ohne überhaupt erwähnt zu werden? Warum zum fick stimmt irgendjemand der anwesenden Lords zu, dass ein Stark König wird? Warum verlangt Dorne nicht sofort seine Unabhänhigkeit? In einem Nebensatz in Folge 4 wurde gesagt Dorne hätte Dany eine Allianz angeboten. Warum sollte sich Dorne diesen 6 Königslanden anschließen? Dorne hat an keiner einzigen Schlacht teilgenommen. War jeder einzelne Soldat aus Dorne auf diesen Schiffen die Euron versenkt hat? Das macht doch keinen Sinn. Niemand könnte Dorne auch nur annähernd zwingen in den 6 Königreichen zu bleiben und sie haben keinen Grund drin zu bleiben. Dorne war ja noch am längsten unabhängig nach Aegons Conquest.

    Warum will Yara keine Unabhängigkeit? Bzw. warum sollte sie nicht wie Balon damals diese einfach deklarieren, sobald sie lustig ist? Die Grundlage des Bündnisses das sie mit Dany geschlossen hat war die Unabhängigkeit der Eiseninseln. Mit den Starks hatte sie halt nichts zu tun.

    Warum akzeptieren diejenigen, die in den letzten 4 (?) Jahren Storm´s End verwaltet haben und die restlichen Lords das Gendry den wichtigsten Titel der stormlands bekommt? Er hat absolutkeine Erfahrung oder nützliche Fähigkeiten und müsste realistisch gesehen innerhalb weniger Wochen entmachtet werden. Legitimiert wurde er von Dany. Jon war vllt. noch sein Buddy. Aber wer untertstützt ihn bitte? Davos der keine eigenen Soldaten haben sollte? Bzw. der master of ships ist, es aber eigentlich groß keine ships mehr geben sollte über die er verfügt?
    Was hat der bitte zu sagen und warum war er bei dem wichtigsten Treffen überhaupt? Warum war Brienne dort?!? Ist ihr Vater gestorben und sie hat den Titel geerbt? Selbst wenn, ist dieser recht unbedeutend. Und wer regiert dort nachdem Brienne die Kingsguard leitet?
    Was macht Sam da? Er trägt die schwarzen Roben der Nachtwache. War er als Lord von Horn Hill da? Wie geht das, wenn er sowohl als men of the nights watch als auch als maester keine Titel halten dürfte? Wann hat er bitte die notwendigen Dinge gelernt um überhaupt maester zu werden? Wer wird jetzt wieder maester bei der Nights Watch? War das nicht ein wichtiger Grund warum er weggeschickt wurde?
    Was macht Arya dort? Sie ist halt die Schwester der Lady von Winterfell. Die darf abstimmen wer König wird, aber die wichtigsten Lords aus Dorne (neben dem einen), the Reach etc. nicht? Wer zur Hölle sollte warum Bran als gewählt akzeptieren?

    Warum wartet Jon nicht bis Gray Worm wegsegelt und macht dann wasauchimmer er will? Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum er tatsächlich ins Exil nördlich der Mauer gehen sollte. Er erfüllt damit ja nicht die "Strafe" und nimmt das Schwarz (takes the black. kp wie das ins deutsche übersetzt wurde) sondern desertiert ja quasi.Die Twins stehen leer, Harrenhall steht leer, Last Hearth steht leer, die Dreadfort steht leer. Wenn Tyrion nicht Hand of the King, Lord Paramount of the Westerlands und Lord of Casterly Rock - eigentlich mal eines der größten und wichtigsten Häuser des Landes- in Personalunion ist, was ebenfalls unrealistisch wäre, weil er quasi niemals in Casterly Rock anwesend wäre, ist steht auch Casterly Rock leer, seit die Unsullied es verlassen haben. Soll er Kingsguard werden oder sonstwas. Brienne macht auch als Kingsguard von Sansa deutlich mehr Sinn als von Bran. Hat sie in der Serie einen einzigen Satz mit ihm gewechselt oder großartig über ihn gesprochen?


    Die Szene wie das neue small council sich trifft ist dann auch an fanservie nicht mehr zu überbieten und hat auf mich wie eine ungewollte Parodie der früheren small council meetings gewirkt. Jede Line wirkte gezwungen und jede Position ist einfach mit fan favourites besetzt, die außer maximal Davos kaum bis keine Kompetenzen für ihre jeweiligen Positionen haben. An die letzte vernünftige politische Entscheidung die Tyrion getroffen hat kann ich mich nichtmehr erinnern. Quasi jeder Ratschlag den er Dany gegeben hat war katastrophal. In ihrer Abwesenheit in Mereen konnte die Stadt auch nur gerettet werden, weil Dany es geschafft hat aus dem nichts mit einer riesigen khalasar und einem Drachen aufzutauchen. In Westeros endete jeder Ratschlag in massiven Verlusten. Seit Joffreys Hochzeit in Season 4 war er in Gefangenschaft. Die Heirat mit Sansa war nicht seine Entscheidung. Also war das letzte vernünftige irgendwie politische was er gemacht hat wohl die Verteidigung bei Stannis Angriff? Die ging auch nur gut, weil sein Vater ihm rechtzeitig zur Hilfe kam. Zusammen mit den Tyrells, die von Littlefinger in diese Richtung gelenkt wurden. Davor hat er vllt. aus der Perspektive des Zuschauers vernünftig und clever regiert, aber halt auch kaum etwas handfestes erreicht und wurde von der Bevölkerung gehasst. Wenn ich die Bücher ausblende sehe ich also irgendwie wenig Grund um zu glauben, dass Tyrion großartig qualifiziert wäre nach jahrelangem Scheitern plötzlich in der Lage zu sein zu regieren. Außerdem sagt er es selbst zu Bran: Niemand in den 6 Königslanden kann ihn leiden. Abgesehen von Bronn, der realistisch gesehen verdammt schnell entmachtet werden sollte. Die einzigen Personen die ihn leiden können sind entweder ins Exil gegangen oder haben die 7 Königslande verlassen und machen ihr eigenes Ding.

    Krönender Abschluss der Szene, dass dieser hundsdämliche Witz von Tyrion nochmal erzählt wird. Da fehlt -wie bei Sams Vorschlag mit der Demokratie wo plötzlich alle lachen- nurnoch der direkte Blick in die Kamera und der Bruch der vierten Mauer wäre perfekt. Das die showrunner es dann nichtmal fertig bekommen haben sich eine Pointe für den Witz auszudenken ist noch schlimmer. Im Internet kursierten ja einige.

    Jetzt hab ich hier nen halben Aufsatz gechrieben in dem ich nur negative Punkte anspreche. Trotzdem war die Folge besser als erwartet. Klar die Erwartungen waren schrecklich. Danys madness war in dieser Folge glaubwürdig dargestellt. Es ist immernoch schwachsinnig wie schnell es ging, aber wenn man nur diese Folge sieht glaubwürdig. Der Abschluss für Arya und Sansa ist sehr passend mMn. Bei Arya etwas plötzlich, da hätten Szenen mit dem Bluthund wie sie darüber reden, was sie nach ihrer Rache machen vllt. geholfen. Jons Ende ist wenn man missachtet das der gegebene Grund "Sonst gibt es Krieg mit den Unbefleckten" völlig hirnrissig ist ebenfalls passend. Er ist ein "broken man", wenn man an die Rede des Septons aus den Büchern denkt. Das er keinen Bock auf die ganze ******e hat ist nachvollziehbar. Das hätte man aber auch besser darstellen können und die lines die Tyrion hatte als Bran ihn zur Hand des Königs ernennt hätten besser zu ihm gepasst. Hätte man sich für den ganzen White Walker plot letzte season 3 Folgen mehr Zeit genommen und für Danys madness etc. diese season 3-4 Folgen mehr, wäre dieses Ende absolut befriedigend. Vielleicht etwas weniger fanservice, aber ansonsten völlig befriedigend. Aber man hat sich halt dagegen entschieden. Das ist ungefähr so, wie wenn ich meinem Nachbarn schnell die Mathehausaufgaben abschreibe, aber nur die Ergebnisse und nicht den Rechenweg.
     
  5. DerBlaueKlabauter

    DerBlaueKlabauter

    Registriert seit:
    19. Juli 2010
    Beiträge:
    9.129
    Zustimmungen:
    125
    Weil es sie wohl zum Großteil schlicht nicht mehr gibt. Nach dem "Sack of Highgarden" und dem "Battle on the Goldroad" dürften die Truppen die in der Weite zur Verfügung stehen wohl sehr dezimiert sein, denn bei ersterer Schlacht wurde House Tyrell und deren kämpfende Vasallen ausgeschaltet von den Lannisters und den abtrünnigen Vasallen der Tyrells (unter Führung der Tarlys). Bei der Zweiten Schlacht wurde dann die im vorigen Konflikt siegreiche Gegenseite aus Lannisters, Tarlys und Co. von Daenerys und Drogon vernichtet und getötet bzw. z.T. danach exekutiert (Randyll, Dickon).

    Naja. Das ist eben der nach dem Nachfolgeprinzip der Martells bzw. der Dornischen deren neuer Prinz. Ist doch letztlich auch egal, wer das genau ist, oder nicht? Gerade weil ja auch Bastarde in Dorne nix besonderes sind und Fürsten wie Oberyn mehrere Frauen und Kinder haben sollte es nicht allzu schwer sein, da einen neuen Fürsten zu finden. Und warum sollte sie nicht offscreen sterben? Verstehe irgendwie die Faszination an dieser Figur nicht, dass da so sehr danach verlangt wird, dass sie hätte erwähnt werden sollen...

    Zu den Königswählern:
    Da würde ich sagen, das bekommt man noch am ehesten geregelt, sie ist dabei, weil sie den Night King getötet hat, diese Errungenschaft würde ich als bedeutend genug, dass sie einem solchen Gericht (denn das und kein King's Moot sollte es ja sein) der obersten Westerosi angehört durchaus gelten lassen.

    Was ist daran unrealistisch? Ist doch nichts anderes als das was Tywin Lannister als Hand von Aerys II. Targaryen, Joffrey I. Baratheon und Tommen I. Baratheon machte?

    Naja. Er hat letztlich den Mord an Daenerys Targaryen eingefädelt. Vielleicht kann man das werten. Ansonsten war er es, der das Treffen im Dragon Pit anleierte, was - auch wenn Cersei letztlich nicht geholfen hat - durchaus wichtig war um mit dem Night King fertig zu werden.

    Findest du wirklich, dass sie als Mad Queen dargestellt wurde? Das würde ich so nämlich überhaupt nicht unterschreiben wollen. Eher im Gegenteil, sie wurde als eine sehr von sich und ihren Zielen überzeugte König dargestellt. Ähnlich wie einige Könige vor ihr (bspw. Stannis). Madness im Sinne von Wahnsinn, Verrücktheit würde ich da nicht sehen. Arys II. oder Maeghor The Cruel, das waren Mad Kings, die haben aus Spaß an der Freude getötet. Daenerys macht das nicht, ihr macht es ebenso wenig Spaß die Lannister-Soldaten hinzurichten, wie es Stannis einst Spaß machte Leute zu verbrennen. Beide taten es dennoch, weil sie überzeugt davon waren einem höheren Zweck zu dienen (Daenerys: Gerechtigkeit, Stannis: R'hllor).

    Bei Arya ja. Bei Sansa m.E. nein. Das passt logisch hinten und vorne nicht...
     
  6. MiBri

    MiBri

    Registriert seit:
    10. Juni 2013
    Beiträge:
    640
    Zustimmungen:
    30
    Ich kann nicht ganz nachvollziehen wie die Lannisters nach mehreren Jahren Krieg in der Lage sein sollten zusammen mit denen die Randyll Tarly folgen (die nicht wirklich bedeutend sein können) die Tyrells und alle von ihren Vasallen zu töten. Da müssten sich doch etliche einfach rausgehalten um im Nachhinein (also jetzt) die vakanten Titel abzustauben. Klar man kann sagen Redwyne Hightower etc. existieren in der Show einfach nicht und es gibt halt einfach nur Tyrell und Tarly die relevant und groß sind in der Weite. Aber ohne komplett auf das Westeros das GRRM geschaffen hat zu ******en und den etablierten Gegebenheiten der ersten Staffeln Folge zu leisten kann man sowas mMn nicht erklären. Ist der Norden plötzlich das am dichtesten besiedelte Königreich? Immerhin gab es da fast 10 Häuser mit Relevanz, überall anders irgendwie nur 2 oder vielleicht 3.


    Könnte man meinen. Eine erhebliche Anzahl an Lannister Soldaten muss das allerdings überlebt haben. Sonst hätte ja niemand mehr übrig sein können, der dann in S8E5 kämpft. Oder waren die Lannisters sogar in halber Stärke in der Lage zu einfach zu gewinnen? Man hat ja auch Leute fliehen sehen. An sich gibt es ja sogut wie nie Schlachten, bei denen eine Seite wirklich zu 100% stirbt.

    Ich finde die Figur schlecht geschrieben, nicht nachvollziehbar und unsympathisch. Trotzdem ergibt es für mich keinen Sinn, dass alle Martells/Leute aus Dorne nur von Rache getrieben sind und Ellaria es schafft nach einem Attentat auf den Herrscher Dorne hinter einem Targaryen zu vereinen. Dann gibts es einen neuen Herrscher, keine Ahnung wer er ist oder wie man sich auf ihn geeinigt hat, und der ist dann cool damit, dass ein Stark plötzlich regiert? Wo sind die ganzen Ambitionen von Dorne hin? Und warum sollte jetzt ein Bastard-Sohn von Oberyn regieren? Durch das Attentat an Doran und Trystane hat Ellaria den Anspruch der Martells auf Sunspear und Dorne quasi beendet. Genauso wie halt Robert den Anspruch der Targaryens eigentlich beendet hat. Man hat sich auf einen neuen König geeinigt, sogar obwohl mit Viserys und Dany legitime Nachfolger da wären. In Dorne hat man sich auf eine neue Königin/Lady/sonstwas geeinigt mit Ellaria die die Martells ermordet hat. Warum soll man jetzt wieder zu den Martells zurückkehren?

    Als Hand von Aerys hatte er eine Frau, eine Lady von Casterly Rock die dort die Geschicke leiten konnte. Außerdem zwei Brüder (und in den Büchern noch eine Schwester) von denen einer auch seine politischen Geschicke später unter Beweis stellen konnte und aushelfen konnte. Einen Großteil seiner Amtszeit von Joffrey war er eben nicht anwesend und hat sich um die Geschicke von seinem Haus gekümmert und seinem Sohn seine Aufgaben als Hand übertragen. Und wie lange war Tommen König als Tywin lebte? Drei Wochen vielelicht zwischen Joffreys Ermordung und Tyrions trial by combat? In diesen drei Wochen hat er mit Biegen und Brechen versucht Jaime dazu zu bringen nach Casterly Stein zu gehen und seine Rolle als Erbe (und Lord) anzunehmen, eben weil er nicht beides machen kann (und relativ alt war). Tywin ist also das perfekte Beispiel warum es eben nicht realistisch ist völlig alleine eines der größten Häuser der sieben Königslande, seine Vasallenhäuser und die Geschicke der Krone alleine zu leiten. Das sieht man auch an Ned. Er macht es doch ganz deutlich, dass Robb jetzt der Lord of Winterfell ist, als er nach Königsmund reist. Und das Robb sich jetzt um die ganzen Dinge die in Winterfell anliegen kümmern muss. Klar, die Distanzen sind größer. Das macht es aber nicht besser.

    Das musste mir erklären. Was hat das Treffen positives für Dany und Jon gebracht? Auf der negativen Seite steht das der NK einen Drachen bekam und ein Mittel um die Mauer zu zerstören. Jaime war der einzige der wegen des Treffens die Seiten gewechselt hat. Er hat aber halt keinerlei Unterschied gemacht. Dieser "Waffenstillstand" hat ja nix gebracht. Was hätte Cersei denn groß tun sollen? Den Norden angreifen? Sie hatte damals die Golden Company und massenweise Ballisten noch nicht. Und selbst mit der Golden Company, massenweise Ballisten und dem Vorteil von Stadtmauern hatte sie keinerlei Chance gegen einen Drachen und grob die Hälfte von Danys Armee+Verbündeten. Wie sollte sie in feindlichem Terrain gegen drei Drachen und eine doppelt so große Armee gewinnen?

    Sie redet bei ihrer Ansprache davon alle Menschen zu "befreien", wie sie die Menschen in KL "befreit" hat. Wasauchimmer sie sich zusammenreimt ,bei ihr ist gerade Menschen verbrennen=Menschen befreien. Das Verbrenenn/"Befreien" der Menschen ist hierbei das Ziel, nicht Kollateralschaden. Sowohl für Männer als auch Frauen und Kinder. Sie will auf der ganzen Welt "das Rad zerschmettern" und sieht nicht, dass sie einen Herrscher (vllt. Tyrannen) durch einen anderen Tyrannen (sich selbst) ersetzt. Während in den Straßen hunderte Soldaten "hingerichtet" (-> ermordet) werden steht sie lächelnd und in Kindheitserinnerungen schwelgend vor dem Eisernen Thron und erzählt Jon grinsend wie sie sich ihn vorgestellt hat und das sie nicht bis 20 zählen konnte. Sie redet von einer "neuen Welt" die "gut" sein wird. Jon berechtigte Frage: how do you know? "Because I do". Tyrion "conspired against me behind my back with my enemies". So kann man beschreiben was Varys gemacht hat. Tyrion hat einen einzigen Mann (der als Geisel entweder an sich keinen Wert mehr zu haben scheint oder für Dany keinen Wert hat) befreit um ein möglichst kampf- und somit verlustloses Resultat zu erzielen. Dann vollständige Empathielosigkeit gegenüber allen anderen außer ihr selbst und dem letzten Menschen den sie lebt: "They don´t get to choose". Dany hat diesen Gottkomplex das sie die Auserwählte für irgendwas wäre dann auch ganz von selbst entwickelt. Niemand will oder wollte sie in Westeros und sie sieht sich trotzdem als den Befreier der ganzen Welt an. Vielleicht nicht auf die Art und Weise verrückt wie Aerys gegen Ende seines Lebens war, aber auf eine andere Art und Weise verrückt. Geistige Krankheiten haben ja viele Erscheinungsformen. Dieser Gottkomplex, die Paranoia das jeder sie verraten will, ihre Hybris, die Empathielosigkeit, dieses "wer nicht für mich ist ist gegen mich"-Denken. Da sind für mich schon einige Elemente dabei um sie als "not sane/insane/mad" zu bezeichnen.

    Ist natürlich immernoch viel zu schnell gekommen und macht ehrlich gesagt wenn man sich nochmal die letzten zwei Staffeln von ihr anschaut kaum Sinn. Aber eben ohne Kontext nur in der letzten und vorletzten Folge, als sie paar hundertausend Menschen ermordet, betrachtet sehe ich das schon als glaubwürdig.

    Sie hat ihre Krone halt bekommen, wie Littlefinger es empfohlen hat/hätte. Jon ist aus dem Rennen, Bran ist König. Wer sollte sonst Winterfell regieren?

    Edit: bezüglich Dany. Ist wohl nicht was Emilia Clarke zeigen wollte. Aber irgendwie schwierig halt X zeigen zu wollen wenn man ne Folge (und zeitlich wohl paar Stunden) vorher halt a b und c gemacht was Y verdammt nahe legt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2019
  7. Fallen White Dragon

    Fallen White Dragon

    Registriert seit:
    12. Nov. 2012
    Beiträge:
    450
    Zustimmungen:
    125
    Ach so :D Ich hätte gedacht dass es der Blackfish ist, der kam ja ewig nicht mehr vor, dementsprechend hab ich sein Aussehen komplett vergessen
     
  8. spartenpobacke

    spartenpobacke

    Registriert seit:
    2. Okt. 2006
    Beiträge:
    7.899
    Zustimmungen:
    419
    Das ist so nicht ganz richtig, die Nummer wird ihr seid Staffel 1 durch verschiedene Personen, die zum Teil auch aus Westeros stammen, eingeimpft. Bis zu ihrem Eintreffen ging sie auch davon aus, dass man sie in Westeros als Heilsbringerin und Befreierin ebenso feiern wird, wie zuvor in den Gebieten, die sie eroberte.
    Auch dies Bild hat sie sich nicht selber gebastelt, sondern wurde ihr immer wieder fälschlich dargestellt.
     
  9. DerBlaueKlabauter

    DerBlaueKlabauter

    Registriert seit:
    19. Juli 2010
    Beiträge:
    9.129
    Zustimmungen:
    125
    Wieso müssen sich da welche rausgehalten haben? Können doch auch einfach andere Vasallen der Tyrells den Tarlys gefolgt sein, oder nicht? Tyrells und Tarlys sind nun mal die beiden größten Häuser in der Weite (laut Serie).
    Und zu den 10 relevanten Häusern im Norden: Wer soll das denn gewesen sein? Die einzig als relevant dargestellten nördlichen Häuser sind Starks, Karstarks und Boltons. Die anderen Häuser sind nur schmückendes Beiwerk oder Kanonenfutter (Umber).

    Cersei hat sich doch nicht umsonst die Golden Company eingekauft. Das macht sie weil ihre eigenen Truppen eben massiv dezimiert sind.

    Hat sie das? Das Gegenteil würde ich sagen trifft zu. Sie selbst leitet doch immer noch von Haus Martell ihren Herrschaftsanspruch ab, eben darüber dass Oberyn der Bruder von Doran war. Alles was sie macht, macht sie doch auch um Oberyns Tod zu rächen. Tod allen Lannisters, das war Oberyns Programm und diesem Programm folgt auch Ellaria und ihre Töchter.

    Zu Tywin:
    Würde dir da nach wie vor widersprechen. Tywins Frau starb doch bereits 273 AC erst 281 AC legt Tywin sein Amt als Hand of the King ab und gerade, dass er Tyrion als Hand einsetzt beweist doch, dass es keinen in Casterly Rock anwesenden Lord braucht, denn dort sind alle Lannisters (die in der Serie vorkommen) bei ihm auf dem Schlachtfeld. Insofern kann es doch nicht darauf ankommen, dass ein Lord of Casterly Rock dort auch residieren muss.

    Das würde ich so nicht behaupten und wurde in der Serie so auch niemals dargestellt. Denn erinnere dich zurück an das Treffen im Dragon Pit: Es war das Ziel von Daenerys, Jon, Davos und Co. Cersei zu einem Waffenstillstand zu bringen. Die versprochene Hilfe, die sie dann nicht bekommen wirft natürlich ein schlechtes Licht auf Tyrion, aber man sollte da dann doch mal die Kirche im Dorf lassen. Denn das, was das erklärte Ziel aller anwesenden war (Waffenstillstand mit Cersei) wird erreicht!

    Ist das so? Sie will - wie sie selbst sagt - nicht dass die Unschuld der Leute gegen sie genutzt wird und ******t deshalb auf die Unschuldigen ja. Allerdings und das scheinst du zu vergessen, sie tötet in Episode 6 keinerlei Unschuldige mehr, obwohl solche noch vorhanden sind. Sie hat in Episode 5 ihre Macht demonstriert und auf die Unschuldigen geschissen, ja. Jedoch in Episode 6 nach dieser Machtdemonstration lässt sie keine Unschuldigen, sondern ausschließlich Soldaten der Lannisters ermorden/hinrichten.

    Erst durch Tyrions Verrat an Daenerys (bzw. Sansas Verrat an Jon) ist es doch Varys möglich, dass er sie vergiften will und Jon zum Thron verhelfen will. Das alles vergibt sie ihm sogar noch und erst das Freilassen von Jaime Lannister, was eben durchaus ein Zusammenarbeiten mit dem Feind ist, denn Jaime will zu Cersei zurück(!), ist dann der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt.
    Rechtfertigt das Freilassen von Jaime Lannister die Reaktion von Daenerys? Wohl nicht! Kombiniert mit dem vorherigen Verrat? Durchaus.

    Bran ist König! Das ist eben das Problem an der Sache! Ihr Anspruch basiert einzig und allein darauf, dass sie die Tochter von Ned Stark ist und Jon Snow nicht mehr König sein darf/kann, dann er Daenerys ermordete. Mit Bran, der keinerlei Herrschaftsanspruch haben will (wie bspw. Aemon oder auch Jon, die eben einen Anspruch hatten, ihn aber aufgaben) würde ich sagen okay: Sansa ist Erbin von Winterfell. ABER: Bran HERRSCHT!

    Brynden "Blackfish" Tully stirbt in Season 6.
     
  10. Phisa

    Phisa Team

    Registriert seit:
    18. Jan. 2009
    Beiträge:
    1.671
    Zustimmungen:
    12
    This. Ergibt einfach überhaupt keinen Sinn, dass jetzt quasi Starks über ganz Westeros herrschen.

    Hat sich für mich angefühlt wie Vorbereitungen für das erste Sequel?
     
  11. srmpx

    srmpx

    Registriert seit:
    5. Nov. 2016
    Beiträge:
    174
    Zustimmungen:
    44
    Die Staffel hätte so viel Potenzial gehabt :(
    FB_IMG_1558387509208.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2019
  12. Fallen White Dragon

    Fallen White Dragon

    Registriert seit:
    12. Nov. 2012
    Beiträge:
    450
    Zustimmungen:
    125
    Ich bekenne mich schuldig, ich hab GoT nicht komplett durchgeschaut bevor ich mit dieser Season angefangen habe :D

    Rickon stirbt in der Serie beim BoB, oder? Der ist für mich ja noch Favorit für den Norden.
     
  13. Defence 232

    Defence 232

    Registriert seit:
    5. Apr. 2009
    Beiträge:
    4.593
    Zustimmungen:
    50
    @ klabauter

    danke dir. wie gesagt, konnte die figur null zuordnen.^^

    ja, er stirbt bei der bob

    wenn ich mich richtig erinnere, wurde ihr der zahn schon lange vorher gezogen, lange bevor sie in westeros eintraf. ser jorah(?) hatte ihr schon sehr früh die wahrheit mit geteilt ("das volk interessiert sich nicht dafür, wer auf dem thron sitzt. sie beten um gute ernten, gesundheit", sinngemäß aus meiner erinnerung von ihm gesagt).
    auch meine ich mich zu erinnern, das tyrion ihr bei ihren ersten treffen ähnliches gesagt hat bzw noch deutlicher wurde, das sie als "fremde" und "eroberer" wahrgenommen würde, zumal die leute ihren vater nicht vergessen haben.
    sie hätte im normalfall schon einen klaren blick haben müssen, was die realität betrifft.

    diese ganze mad queen thematik ist imo in erster linie auch eher ein label, was die fans den figuren verpasst haben, insbesonders bei cercei.
    cercei ist skrupellos, gnadenlos und greift zu drastischen mitteln bzw geht über leichen, keine frage, aber all ihre entscheidungen, ob die herodes aktion (alle bastarde o. auch alle zwerge zu killen), ob die sache mit der septe oder was auch immer, es sind aktionen aus machtpolitischen gründen o. um rivalen und gefahren zu eleminieren. dazu die ihr von kindheit eingeimpfte devise "ein lannister begleicht seine schuld", was dann auch mal zu kills führt, wo großmäuler, die in den tavernen davon prahlen, sie "zu ficken", führt (die szene, wo der berg den typen beim pinkeln an die wand matscht, wer sich noch dran erinnert^^)
    das volk ist ihr egal, sie hat keine skrupel, es als schutzschild zu nutzen, aber zeigt auch nie ambitionen, es "grundlos" zu massakrieren.

    wie gesagt, danys transformation zur vermeintlichen "mad queen" hätte bei einer besseren und längeren erzählweise durchaus funktionieren können. ihr motto "sollen sie mich fürchten, wenn sie mich nicht lieben", ihre in folge 6 getätigte ansprache, quasi die welt erobern zu wollen, die menschen zu "befreien", indem sie ihnen ihre herrschaft aufzwingt usw usf, widerspricht in der form (sorytelling und verkürzte erzählweise) ihrer vorigen charakterentwicklung aber schlicht nur bzw wirkt schräg.
    vor nicht allzu langer zeit kämpft sie quasi noch für die menscheit (gegen den nk), äußert sich komplett gegenteilig zu ihrer tat in kl im gespräch mit ihrem zurückgelassenen liebhaber (dhario iwas?), als dieser genau diese form von exempel, notfalls auch an unschuldigen, "fordert"

    zum thema auch unabhängigkeit von dorne und den eisernen inseln, wenn schon der norden sie gewährt bekommt-jau muß ich im nachhinein euch zustimmen, hätte logischer und konsequenter gewirkt.

    die diskussion, wer jetzt wo welches anrecht hat, welche häuser von wem beherrscht werden bis ins kleinste detail in der serie zu bringen, wäre imo dann aber doch zuviel des guten gewesen.
    lt wiki hat martin in den bisherigen büchern weit über 1000 namentlich bekannte figuren, dazu dutzende hauptcharakter, eingeführt. das mußte für die serie entschlackt und verkürzt werden, zumal bei martins ausufendern schreibstil.
    da jetzt für die "hardcorefans" alles logisch aufzubröseln hätte vermutlich wie in dieser simpsons-szene persifliert geendet, auch wenn es da um die sw parodie geht.



    der fanservice in der drachengrube und später beim rat sicher nicht optimal, aber verschmerzbar, zumal als immer klarer wurde, auch bedingt durch die schwindene anzahl der verbliebenen folgen, das vieles nicht mehr wirklich "gescheit" abgehandelt werden konnte.

    man kann es gar nicht oft genug erwähnen, die fehlende zeit in der letzten staffel ist der große knackpunkt...

    gelungen fand ich jedoch noch einige, "kleinere" dinge, die zugegeben in früheren staffeln dank des gelungenden storytellings kaum eine extra erwähnung imo wert gewesen wären.

    z.b. das es nicht jons entscheidung war, sondern ihm aufdiktiert wurde, zur nw und somit ins exil zu gehen am ende. man wußte zwar immer, was er nicht sein wollte, nämlich könig auf den eisernen thron, aber im grunde nie, was seine ziele o. wünsche für das "dannach" waren. nochmal zur nw zu gehen aber vermutlich nicht^^

    auch die reaktion der anderen figuren auf sams vorschlag, im grunde eine demokratie einzuführen, mehr als befriedigend. serien und filme neigen gerne dazu, politische kommentare o. sichtweisen der macher zu beinhalten, die vom publikum auch gerne goutiert werden.

    demokratie mag für uns was tolles und erstrebenswertes sein, aber hätten die figuren in got das entsprechend (begeistert) aufgenommen, wäre es absolut unrealistisch, zumal wenn man sich mit der historie/menschheitsgeschichte beschäftigt.

    weise entscheidung der macher, die figuren so hämisch reagieren zu lassen.
     
  14. MiBri

    MiBri

    Registriert seit:
    10. Juni 2013
    Beiträge:
    640
    Zustimmungen:
    30
    Jetzt zitierste dir aber zusammen was dir passt :D Am Ende dieses Abschnitts sag ich doch, dass man sagen kann, dass eben nur Tyrells und Tarlys existieren (und Stannis alle Florents verbrannt hat), dass dann aber halt nicht mehr viel mit GRRM Westeros zu tun hat und dem, wie groß Westeros noch in den ersten vier Staffeln wirken sollte. Die Szene als Pod die ganzen Flaggen rezitiert als Tyrion Oberyn begrüßt zum Beispiel. Irgendwie existieren die alle, haben aber absolut keine Relevanz und niemand redet jemals mit oder über sie ausgenommen von dieser Szene.
    Wenn das die einzig relevanten sind, dann erklär mir warum Jon und Sansa den Großteil einer Staffel damit verbringen die anderen auf ihre Seite bringen zu wollen. Und warum diese mitentscheiden, wer/ob jemand der neue King in the North wird. Und sie mehrere Charaktere mit Namen, teilweise sogar mit recht viel Dialog, bekommen. Die Umbers sind sicherlich kein schmückendes Beiwerk. Nachdem der Großteil wohl bei der Red Wedding abgeschlachtet wurde geschwächt, aber man hat sich ja nach dem BotB sogar noch die Mühe gemacht und einen Erben für das Haus gecasted und vorgestellt. Neben Stark, Karstark und Bolton hats noch Glover,Umber,Manderly,Mormont,Reed und Cerwyn die mehrfach vorkommen und mehr oder weniger wichtige Rollen spielen. In der Weite hat es Tyrell, Tarly und ein paar Florents wurden verbrannt. Dorne gibt es Martell und theoretisch diejenigen, deren Banner Pod erkannt hat. Die haben aber nunmal weder Charaktere mit Namen noch kommen sie in mehr als eine reinzigen Szene vor. So wird die Herrschaft um Winterfell eine komplizierte und politisch verworrene Angelegenheit mit vielen Toten zwischen Jon,Sansa,Ramsey und auch noch den Lords/Knights of the Vale. Aber in der Weite bockt es niemand wenn irgendein Söldner kommt und das größte Haus für sich beansprucht und in den stormlands ist auch jeder einverstanden wenn ein Schmied dahergelaufen kommt. Jeder glaubt ihm einfach, dass er a) der Bastard von Robert Baratheon ist und b) Von Dany legitimiert wurde und es interessiert sie sogar noch. Der Norden und die Lannisters haben nach etlichen Kriegen und Schlachten angenehmerweise immernoch Soldaten, alle anderen Königreiche aber irgendwie nichtmehr. Doof.
    Sie war die Geliebte von Oberyn, nicht seine Frau, oder? Wie kann man jetzt bitte einen Herrschaftsanspruch daraus abziehen, dass man die Geliebte von jemandem ist? Hatten Robert Baratheons Huren einen Thronanspruch? Hatte Jaime einen weil er Cerseis Geliebter war? Hätte die Mutter von Jon, wenn er denn Neds Sohn gewesen wäre, einen Anspruch auf Winterfell? Hatte Loras Tyrell durch seine -"gerichtlich" bewiesene- Liebschaft mit Renly Baratheon plötzlich einen Anspruch auf den Thron? SIe hatte diesen Anspruch weil sie die Herrscher getötet hat und gesagt hat sie wäre der neue Herrscher - und der Rest hat aus irgendwelchen Gründen zugestimmt. Es macht doch keinen Sinn das die Häuser dem Hause Martell treu sind, aber dann diejenige wählen, die das Haus ausgelöscht hat.

    Du setzt gerade Kriegszeiten mit Friedenszeiten gleich. Logischerweise ist das Gewinnen des Krieges solange Krieg ist deutlich wichtiger, als das im eigenen Haus alles läuft. Zumal nichtnur Casterly Rock sondern auch alle Vasallen im Krieg sind, muss man sich auch um groß nichts anderes kümmern. Das Argument vom Robb und Ned ignorierst du übrigens :p


    Das ist nicht aus innerhalb der früher etablierten Logik des Universums nachvollziehbaren Gründen das erklärte Ziel von allen. Das ist das Ziel von allen weil die Handlung, die die showrunner wollen es erzwingt das man dem Nachtkönig irgendwie ein Mittel zuschustert durch die Mauer zu kommen, also einen Grund braucht warum Dany und ihre Drachen sich nördlich der Mauer begeben sollten. Was bringt der Waffenstillstand tatsächlich? Absolut nichts. Du nennst hier keine positive Veränderung für die Allianz von Jon und Dany sondern sagst "die wollten es halt, weil sie es wollten". Das ist genau das, was ich kritisiere und warum Tyrion seit Staffel 4 nichtmehr als kompetent gelten sollte. In S8E5 gewinnt man absolut problemlos und mit minimalen Verlusten, bevor Dany irgendeinen Grund hätte verrückt zu werden bei "nahezu ausgeglichenen Verhältnissen". Aber zuvor, als man eine geradezu lächerliche Übermacht hat, braucht man einen Waffenstillstand? Das macht absolut keinen Sinn, wenn man nicht mit "aber es muss X passieren weil das im Drehbuch steht!" argumentiert.
    Wo hat man denn noch Unschuldige gesehen? Die werden ja wohl so clever gewesen sein und sind alle geflohen? Und das massenhafte "hinrichten" feindlicher gefangener Fußsoldaten nach einer Schlacht hab ich gerade nur bei Ramsay im Kopf. Befehlshaber/Generäle haben auch andere "hingerichtet", aber Fußsoldaten? Die jetzt auch keinerlei Grund mehr haben gegen sie zu kämpfen und wahrscheinlich mit Freuden nach Casterly Rock/sonstwo zurückkehren würden.

    Tyrion wendet sich doch nicht gegen Dany. Das Anerkennen, dass ein anderer den besseren Anspruch hat und trotzdem bei dem selben Herrscher bleiben ist doch das genaue Gegenteil von Verrat. Zu versuchen mit dem anderen wichtigsten und engsten Berater deines Herrschers Möglichkeiten zu finden, wie man trotz schlechterem Anspruchs sich noch durchsetzen zu können ist doch auch kein Verrat. Klar, Varys entscheidet sich dann eigenständig und gegen Tyrions Bitten für Verrat. Das kann man Tyrion vllt. als Fehler, aber sicher nicht als Verrat anrechnen. Oder sind Fehler jetzt Verrat? Hat Grey Worm sie verraten als er Casterly Rock einnahm und seine Flotte von Euron niederbrennen lies? Außerdem war ihre Ansage an Tyrion doch "The next time you fail me will be the last" und nicht "The next time you betray me will be the last", oder?

    Also ich hab das so verstanden, dass Bran halt keinen Bock auf Winterfell hat, auf den Rest aber schon. Dann hat Sansa die Unabhängigkeit deklariert, weil halt klar ist, dass nach Brans Tod (höchstwahrscheinlich) wieder ein Südländer auf dem Thron säße und der Norden dann wieder von einem Südländer (mit)regiert wird. Und selbst wenn Bran König ist muss halt noch jemand Lord/Lady of Winterfell sein. Vielleicht widersprichst du mir da wie bei Tywin/Tyrion, aber wir hatten etliche Szenen wie der jeweilige Lord of Winterfell sich die Belange seiner Untertanen anhört, außerdem das früher noch wichtige "there must always be a Stark in Winterfell". Außerdem mit Bran als Lord of Winterfell geht der Anspruch sowieso trotzdem auf Sansa bzw. deren Kinder über nach Brans Tod. Also warum nicht Sansa regieren lassen? Sie hat das ja schon am ehesten drauf, hat wohl mit Yohn Royce gute Beziehungen aufgebaut etc.
    Also ich geb dir Recht, dass es unsinnig ist das die anderen Regionen/Lords das akzeptieren. Aber innerhalb des Nordens macht es Sinn und für sie als Charakter ist das ein befriedigendes Ende, auch wenn man in S7 und S8 halt nicht die Zeit habe um ihr politisches Talent vernünftig darzustellen.
    Edit: Das sie ihren Schwur gegenüber Jon 2 Minuten danach bricht ist für mich auch eher eine Unzulänglichkeit der showrunner. Wieviel Zeit dazwischen vergangen ist und potentielle Motive wurden halt völlig ignoriert, nachdem es vorher noch heißt sie sei "the smartest person i´ve ever met".
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2019
  15. DerBlaueKlabauter

    DerBlaueKlabauter

    Registriert seit:
    19. Juli 2010
    Beiträge:
    9.129
    Zustimmungen:
    125
    Mir geht es doch nicht darum, dass diese Häuser nicht existieren. Nur geht's eben du davon aus, dass sie, weil sie nicht erwähnt werden einfach nichts machen. Ich gehe halt davon aus, dass sie sich den beiden Seiten anschlossen und kämpften. Sehe nicht, warum da jetzt die eine Annahme (sie machen nichts und sind bei voller Stärke) besser sein soll als die andere (sie waren beteiligt sind aber zu viele/zu unwichtig um gesonderte Erwähnung zu finden).

    Zu den Häusern des Nordens:
    Starks, Karstark und Boltons nannte ich bereits und die anderen Häuser existieren natürlich, aber sind sie relevant? Die Mormonts sicherlich, die habe ich in der Tat vergessen. Die anderen halte ich zumindest aber nicht für wirklich relevant.
    Die Umbers sind halt da und rufen Robb und Jon zu Kings in the North aus, ja. Musste das ein Umber tun? Nein! Du hättest da jeglichen anderen Lord hinstellen können, den Lyanna Mormont dann schilt. Und ja, Ned Umber wurde ge-castet, aber doch halt auch nur um ein Gesicht und einen Namen zu haben den der Night King visuell eindrucksvoll töten kann. Ansonsten haben doch die Häuser keine echte Relevanz.

    Und dass es zahlenmäßig mehr sind als in jedem anderen der sieben Königslande sollte doch auch nicht verwundern, der Norden ist ja auch annähernd so groß wie die übrigen sechs Königslande gemeinsam. Du hast ja oben selbst die Größe von Westeros angesprochen. Dann sollte man auch die Verhältnisse der Größe der Regionen miteinander vergleichen.

    Es wird doch mehrfach in der Serie erklärt, dass Bastardtum in Dorne anders gehandhabt wird, als in den anderen 6 Königslanden, insofern hilft es Ellaria natürlich, dass sie einem Prinzen aus dem Haus Martell Kinder geboren hat um einen Herrschaftsanspruch abzuleiten, zumal sie ja nicht irgendeine Hure, sondern sein "Paramour" ist, seine Ehefrau in allem außer dem Namen ("wife in all but name").
    Ellaria macht also prinzipiell als sie über Dorne herrscht nichts anderes, als Cersei, als sie Queen Regent unter Joffrey und Tommen war, denn ihre Tochter mit Oberyn wäre rechtmäßige Lady of Sunspear, nachdem Dorans Linie komplett ausgelöscht ist, denn anders als im Regelfall in den anderen 6 Königslanden kann in Dorne ein Bastard Erbe sein.

    Deine Aussage war doch, dass das nicht gut gehen kann. Und man sieht doch, dass es sogar in den schwierigsten aller Zeiten (Kriegszeiten!) möglich ist den Sitz seines Hauses nicht zu besetzen aber dennoch als Führer des Hauses Macht auszuüben. Tywin Lannister hat die Macht, weil er der Anführer von House Lannister of Casterly Rock, Warden of the West etc.pp. ist. Um das zu sein muss er nicht in Casterly Rock anwesend sein. Warum sollte nicht auch Tyrion seine Macht (abgeleitet aus dem Titel des Lord of Casterly Rock) von King's Landing aus ausüben.

    Das Argument mit Robb und Ned ist halt ein Beispiel für einen Lord, der es anders handhabt. Okay. Ist das weil Ned Stark es so macht jetzt auf alle anderen Great Houses übertragbar als absolutes Muss? Ich denke nicht! Zumal ja auch da Robb "nur" abgeleitete Macht hat, er ist Acting Lord of Winterfell, die ware Macht hat aber weiterhin Ned Stark, wie die Szene als King Robert ihn anweist einzuschreiten bzgl. Catelyn/Tyrion klar macht. Robb ist vor dem Tod von Ned das für Ned, was Ned für Robert ist: Ein Stellvertreter mit abgeleiteter Macht.

    Die Handlung zeigt, dass man nacheinander mit dem Night King fertig wurde und dann mit den verbliebenen Cersei Loyalisten. Daraus abzuleiten, dass es ebenso ausgegangen wäre hätte man mit beiden gleichzeitig umgehen müssen halte ich für Fehl am Platz.

    In der Szene als Tyrion und Jon durch die verbrannte Stadt gehen.

    Fehler sind natürlich kein Verrat. Wie Daenerys allerdings selbst erläutert ist es ein Unterschied den anderen Berater deines Herrschers einzuweihen oder das zu tun auf Anweisung deines Herrschers. Das eigenmächtige Handeln durch das er Daenerys Anspruch in Gefahr bringt ist sein Verrat, zumal er doch selber weis, was er da tat: Eine Gefahr schaffen, indem mehr Menschen von diesem Geheimnis wissen.

    Naja. Es ist halt ein Unterschied ob Sansa als Lady of Winterfell regiert (wie gesagt damit hätte ich Null Probleme) oder als Königin des Nordens. Königin des Nordens ergibt für mich halt keinen Sinn, weil eben damit Bran das einzige Königreich auf das er tatsächlich einen Herrschaftsanspruch hat nicht regiert aber sechs andere schon, was Unsinn ist. Und selbst wenn man argumentieren kann, dass Bran seinen Anspruch auf dieses 7 Königreich an sie abtritt bleibt die Frage, warum die Lords das annehmen.

    Ein zufriedenstellendes Ende wäre für mich gewesen wenn Sansa gestorben wäre. Politisches Talent? Wohl eher Talent die Versorgung von Soldaten sicher zu stellen, mehr hat sie nicht getan.

    Keine Ahnung, warum soviele Leute plötzlich auf den Sansa-Bandwaggon aufspringen. Finde ich genauso unglaubwürdig, wenn man den Serienverlauf betrachtet, wie, dass Danerys von Beginn an "mad" gewesen sein soll, wie einige behaupten.

    Sansa ist eine naive Göre, die später über Missbrauch und durch fragwürdige Begleiter ihre Unschuld verliert und dann abgeleitet von ihrem Bastard-Bruder (den die niederen Lords lieber wollten, als sie die legitime Tochter ihres Lords, ja Bran war eine Option, sie wurde nie auch nur ansatzweise in Betracht gezogen) Macht ausübte und dann eine eigentlich völlig ungerechtfertigte Forderung stellt und das Erkennen dann die Lords an, die zu jedem Zeitpunkt klar machten, dass Bran besser als Sansa wäre? Sansa ist ein Spielball der wirklich Mächtigen und verrät die Werte des Norden mehr als einmal nur um dann als deren König zu Enden?

    Das soll ein passendes Ende sein?!
     
  16. Defence 232

    Defence 232

    Registriert seit:
    5. Apr. 2009
    Beiträge:
    4.593
    Zustimmungen:
    50
    naja, sansa hat das geschafft, was seit ned starks tod das ziel des nordens war und sowohl robb wie auch jon dran "gescheitert" sind. das der norden sansa als königin akzeptiert, nachdem die unabhängigkeit erreicht wurde, schon nachvollziehbar, unabhängig, welche rolle bran (als neuer könig des 6 kronlande) da nun gespielt hat o. nicht.
    da bran aber wie gesagt jetzt könig der 6 königslande ist, der norden unabhängig, würde es noch weniger sinn machen, wenn bran in personalunion beide reiche als "herrscher" vorstehen würde bzw entsprechende titel hätte, bleibt also so oder so nur sansa übrig, nachdem jon ins exil ist und arya den nachrangigen titelanspruch aufs haus stark hätte.
     
  17. MiBri

    MiBri

    Registriert seit:
    10. Juni 2013
    Beiträge:
    640
    Zustimmungen:
    30
    Kann man so sehen :D
    Puh aber dieses Argument kannst du halt auf jedes Haus anwenden. Musste es ein Karstark sein den Robb hinrichtet und der dann später den Boltons hilft? Ich finde die Umbers mit dem Smalljon, dem Greatjon und Ned Umber schon recht relevant.

    Das ist richtig. Auf der anderen Seite ist der Norden halt nicht so dicht besiedelt und Winterfell bevölkerungsmäßig eigentlich nicht sonderlich groß im Vergleich zu den anderen Great Houses.


    Bei der Tywin/Tyrion Sache werden wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen :D

    Hätte man ja nicht gleichzeitig machen müssen. Aber es hat diesen Waffenstillstand nicht gebraucht. Man hätte sich auch ohne diesen um die Bedrohung im Norden kümmern können. Was hätte Cersei denn tun sollen? Nach Norden marschieren mit ein paar hundert Soldaten? 50 Männer in Moat Cailin oder 200 in den unbesetzten Twins hätten doch gereicht um deren Vorankommen aufzuhalten. Warum gabs die Verhandlung dann? Damit man diesen absolut dämlichen wir-fangen-einen-wight-Plot haben konnte und die Mauer fällt.

    Wenn er das Geheimnis selbst herausgefunden hätte kann man das so sehen. Da wie Varys sagt es aber bereits so viele Leute wissen, dass es kein Geheimnis mehr ist sondern einfach eine Information ist die Situation anders. Er weiß ja nicht wem Sansa das sonst noch alles erzählt hat. Und Varys Verrat hat am Ende irgendwie auch niemanden interessiert bzw. niemand hat überhaupt auch nur erwähnt, dass Jon der Herrscher ist.
    Die Lords des Nordens? Das die Lords der anderen 6 Königreiche das annehmen finde ich auch absolut unsinnig. Das die Lords Sansa annehmen wiederrum nicht. Sie hat ihnen halt die Unabhängigkeit ermöglicht und ich hab ihre Entwicklung und ihren Einfluss auf den Norden wohl irgendwie anders wahrgenommen als du.
     
  18. DerBlaueKlabauter

    DerBlaueKlabauter

    Registriert seit:
    19. Juli 2010
    Beiträge:
    9.129
    Zustimmungen:
    125
    Das finde ich halt nicht, dass es keine Rolle spielt, was Bran macht. Er ist der Rechtmäßige König des Nordens nicht Sansa. Er ist ihr Bruder in einer Gesellschaft die männliche Nachkommen bevorzugt! Und das Argument, dass er nicht herrschen will zieht halt auch nicht mehr, da er ja herrscht.

    Natürlich ist es egal, welches Haus was macht, allerdings macht es in meinen halt einen Unterschied bei den Karstarks die ja als gesamtes Haus relevant sind, das einmal für Robb und dann gegen ihn ist. Bei den Umbers sind es Einzelpersonen, die "relevant" sind. Statt Ned Umber hätte es auch jedes andere Kind getan, das wegen seines Kindseins Mitleid erwecken soll und halt durch eine vorherige Aktion "bekannt" ist. In meinen Augen gibt es halt eben den Unterschied zwischen Häusern, die als Haus relevant sind und wo relevant ist, dass sie ein Haus sind und Häuser, die tatsächlcih irrelevant sind und höchstens ein

    Naja. Die Besiedelung spielt ja für die Anzahl der Häuser erstmal keine Rolle, eher dann halt bei der Anzahl der Mitglieder eines Hauses...

    Mit der Anzahl zu argumentieren (die er noch dazu nicht mal kennt) halte ich für ein sehr schwaches Argument um darüber hinwegzugehen, dass er sich nicht an seine Königin wendet. Ob nun ein Geheimnis das sie gefährdet, oder eine Information beides ist in meinen Augen nichts, worüber er ohne seine Königin verfügen sollte. Nichts worüber er generell verfügen sollte.

    Möglich. Ich zumindest sehe nicht, wo sie jemals eigenen Einfluss hatte. Sie stütze sich dabei immer auf die anerkannten Männer im Norden deren Blut sie teilte.
     
  19. Charlie321

    Charlie321

    Registriert seit:
    1. Feb. 2015
    Beiträge:
    24
    Zustimmungen:
    0
    So, dann will ich an der Stelle auch mal meinen Senf abgeben, nachdem ich das Ende ein paar Tage habe sacken lassen.

    Also ich finde das Ende (also die letzte Folge) ist für diese Staffel passend und ganz in Ordnung.

    Wenn man allerdings die gesamte Serie betrachtet, ist die letzte Folge und in weiten Teilen auch die letzte Staffel überwiegend enttäuschend.
    Und das liegt für mich fast ausschließlich an dem Erzähltempo und den (teilweise) absurden Charakterentwicklungen oder zumindest fragwürdigen Entscheidungen von denen ja auch einige in diesem Thread schon angesprochen wurden.
    Insbesondere der (viel) zu schnelle Sinneswandel von Daenerys, der wie schon erwähnt in einer angemessenen Zeitspanne durchaus sinnvoll und schlüssig hätte dargestellt werden können, wobei ich auch da einen Tod von Jon Snow sehr passend gefunden hätte, also quasi noch ein weiterer Grund für Dany neben Missandei und den verlorenen Drachen, um die Beherrschung zu verlieren.

    Jon Snow hätte da wahlweise in der Schlacht mit dem Nightking sterben können (in der eher gefühlt nicht viel geleistet hat, außer vom Drachen zu fallen) oder in der Schlacht mit Cersei (auch hier wieder keine relevante Rolle gespielt, außer erfolglos zu versuchen das Abschlachten aufzuhalten), aber gut das war jetzt nur so ein/e "Wunsch/Idee" (bzw. ich hätte das passend gefunden, Wunsch klingt in dem Zusammenhang irgendwie falsch) von mir.

    Auch die Szene, in der Arya aus Kings Landing auf einem weißen Pferd reitet, also ich weiß nicht, ob mir da etwas Wesentliches entgangen ist, aber irgendwie stellte diese Szene sich im Nachhinen als vollkommen irrelevant heraus. Ein Gefühl, das zumindest ich bei Game of Thrones bis dahin eher selten hatte, nämlich das Szenen sich als bedeutungslos herausstellen. Zumal die Szene ja auch etwas länger andauert, wenn man noch die ganze abenteuerlich Flucht von Arya aus dem Red Keep dazunimmt (um im Endeffekt, einmal in der Dragonpit Asha/Yara - wie auch immer die in der Serie heißt - anzupöbeln und dann mit dem Schiff nach Westen zu segeln - Spinoff?)

    Naja will jetzt auch nicht alles wieder aufrollen einige Szenen mit fragwürdigen Entscheidungen von Charakteren bzw. generell fragwürdigen Szenen wurden ja schon genannt (Tyrion trifft fast nur dumme Entscheidungen, Eurons riesige Flotte ist hinter einem großen Felsbrocken von einem Drachen aus nicht zu sehen, Verteidigung von Winterfell gegen den Nachtkönig mit lächerlichem Schlachtplan - trotzdem überleben fast alle relevanten Charaktere, Cersei trinkt nur Wein und scheint sich voll auf ihren Plan die unschuldigen Bürger als Schutzschild zu nutzen zu verlassen - kein Plan B, ...).
    Dazu kommen dann eben noch viele kleinere Logikfehler über die man eigentlich hinwegsehen könnte, aber das summiert sich dann eben und gerade bei Game of Thrones wird halt jedem Detail Beachtung geschenkt.
    (Da wundert es mich dann auch schon, dass gerade in der finalen Staffel einmal ein Kaffeebecher und dann noch eine Wasserflasche es bis in die Folge geschafft haben, wobei das jetzt wirklich kleine Probleme sind, die mir ehrlicherweise auch selbst nicht aufgefallen wären. Aber ein bisschen auffällig finde ich es schon, dass sich zu den Logikfehlern, etc., dann auch noch solche Fehler einschleichen.)

    Um dann auch nochmal zu den guten Seiten der Staffel zu kommen. Da wäre einiges zu nennen, also die Musik ist wie gewohnt grandios genauso wie die Schauspieler, die trotz teils fragwürdigem Drehbuch einfach sehr überzeugend sind. Auch an der Kameraarbeit gibt es (zumindest für mich als Laien) nichts auszusetzen. Gerade die Zerstörung von Kings Landing ist einfach bildgewaltig und reißt einen dann doch wieder mit.
    Wie gesagt für mich scheitert es dann wirklich am Drehbuch, wobei die ersten Folgen der 8.Staffel ja an sich auch wieder relativ langsam aufgebaut wurden mit dem Wiedersehen und der Vorbereitung auf die Schlacht.

    Dann will ich nochmal kurz zur letzten Folge konkret was schreiben, weil da fand ich gerade die Szene mit Jon/Dany dann doch wieder ganz schön.
    Ich muss sagen in der Dragonpit die Szene mutete in meinen Augen fast schon etwas lächerlich an, also mehr so als Parodie auf die Demokratie und ein Happy End à la ab jetzt wird jeder König/Königin gewählt und es wird nie mehr Krieg geben (vielleicht hatte aber auch nur ich das Gefühl).

    Auch die Szene mit dem neuen Small Council wirkte doch sehr darauf aus, ein paar Lacher zu generieren, gerade mit Bronn, wo ja auch schon erwähnt wurde, das wirklich keinerlei Qualifikation vorhanden ist, was er ja auch prompt mit Forderungen nach dem direkten Wiederaufbau der Bordelle eindrucksvoll unter Beweis stellt.

    Naja Jons Ende ging für mich eben so wie das von Sansa in Ordnung, obwohl in meinen Augen beides Charaktere gewesen wären, die durchaus auch noch hätten sterben können. Aryas Abschied wirkte auf mich ebenfalls wie die Ankündigung für ein Spin-off, hatte oben glaube ich auch schon jemand geschrieben.
    Und wieso genau am Ende noch angeteasert wurde, dass Bran jetzt Drogon folgt, obwohl man weiß, dass das Wieso nicht mehr aufgelöst wird, finde ich auch irgendwie überflüssig.

    Das war es dann glaube ich auch schon mit Sachen, die mir jetzt akut auf dem Herzen lagen zu der letzten Folge.
    Und hier kommen noch zwei Links zu YouTube-Videos, die zumindest in meinen Augen nicht wirklich ein gutes Licht auf die Showrunner werfen (zumindest was die letzte Staffel angeht, vorher haben die ja offensichtlich sehr gute Arbeit geleistet)


    Da würde mich auch einfach mal interessieren, was ihr dazu so denkt.
    Dann mal auf ein frohes (Weiter)Diskutieren/Austauschen über Game of Thrones - das macht die Serie ja auch so besonders.
     
  20. DerBlaueKlabauter

    DerBlaueKlabauter

    Registriert seit:
    19. Juli 2010
    Beiträge:
    9.129
    Zustimmungen:
    125
    Naja. Die Entscheidungen trifft ja nicht er, er muss nur das Geld auftreiben. Und die Logik bei Game of Thrones scheint halt zu sein, wer Macht hat, kann auch Geld auftreiben, zumal Highgarden halt immer noch am meisten Geld zu haben scheint (was eigtl. unlogisch ist, wegen der Plünderung durch Jaime Lannister, aber nunja...).
    Was mich da im Nachhinein viel mehr stört ist Samwell, der zum einen, wie schon angesprochen Samweis aus Herr der Ringe nachahmt (Buch) und zum anderen da halt Grandmaester ist. Ganz ehrlich was zum Teufel sollte das? Wurde ja schon von einigen hier angesprochen was er da macht im Dragonpit, aber genauso wenig wie er da verloren hat, hat er doch als Maester verloren. Wie unlogisch kann man eine Figur den darstellen. Er ist ein Bruder der Nachtwache, der keine Frau haben darf und keine Länder oder Titel. Er ist dann aber einer der Lords, die den König wählen (vermutlich als Lord of Horn Hill), er hat eine Frau, die ein Kind von ihm erwartet und als ob das noch nicht genug wäre schließt er sich (obwohl es die Nights Watch ja noch gibt!) dem nächsten Verein der Kinder-, Land- und Titellosen an, den Maester. Unsinnig...

    Stichwort Nachtwache: Auch so ein Ding. Die Nachtwache gibt es weiterhin! Und sie soll laut Tyrion auch weiterhin ein Ort für die Verbrecher der Six Kingdoms sein. Schaut man mal auf die Karte wirkt das sehr, sehr seltsam. Die Mauer steht hinter dem Norden, der nun eigenständig ist. Heißt: Man schickt die Verbrecher seines eigenen Landes einmal quer durch ein fremdes Königreich an eine Mauer, die nun wem genau gehört? Den Königslanden, dem Norden? Der Nachtwache?! Komische Nummer...

    Ich verstehe das Argument mit dem Vergessen der Iron Fleet. Klar, wirkt komisch und passt nicht so ganz, aber da zieht für mich so ein Stück weit das Argument, dass Daenerys einfach immer sorglos sein konnte, wenn sie in der Luft war und wusste, dass beide Waffen, die ihr je gefährlich wurden in der Luft zerstört sind. Hätte man dann halt auch eher so verkaufen müssen. Dass sie die Flotte an sich vergisst passt halt nicht...
    Und zum zweiten Video: Naja, der Cast verdeckt halt seine Gefühle bzgl. der Staffel nicht, was sollen sie machen. Ob das jetzt ein schlechtes Zeichen ist und gegen Benioff und Weiss spricht weiß ich nicht, dass Emilia Clarke bspw. völlig fertig war nach dem Lesen des Scripts sagte sie ja davor und danach häufig.
    Zwei Teile im Video stören mich dann aber schon etwas, zum einen die Sache mit Barristan Selmy, denn das hat ja mit Staffel 8 und dem Writing einfach Null zu tun, sondern war halt eine Entscheidung die getroffen wurde bereits zuvor. Das im Lichte von Staffel 8 wieder aufzuwärmen und negativ darstellen zu wollen ist auch irgendwo unnütz.
    Und dann noch die Szene, wo Martin und die Produzenten hintereinander geschnitten werden mit der Night King Nummer und dass den nicht Jon tötet, weil das ja so offensichtlich wäre. Da wird suggeriert, dass Martin einen anderen Plan hat(te) und Benioff . Das weiß zum einen aber niemand und ist zum anderen auch enorm unwahrscheinlich, denn nicht umsonst wird Arya von Beginn an zum Killer ausgebildet und mit entsprechenden Kampfkünsten und Waffen gesegnet, dass sie diese Aufgabe erfüllen kann. Außerdem glaube ich auch schlicht nicht, dass die beiden diese Änderung hätten durchsetzen können gegenüber GRRM. Die Schlüsselmomente gibt ja dennoch er vor, auch wenn die Serie in überholt hat.

    Fand's übrigens in der Vergangenheit immer interessant, dass behauptet wurde Benioff und Weiss hätten ja kaum was machen müssen in den ersten Staffeln und hätten da nur 1:1 die Bücher kopiert. Habe mir mittlerweile die Bücher gekauft und lese sie gerade und muss sagen, dass ich den "Vorwurf" mittlerweile schon nachvollziehen kann, das ist ja - zumindest soweit ich bisher gelesen habe - tatsächlich so. Da kann man mehr oder weniger 1:1 ein Kapitel lesen und sich die Szene dann ansehen in der Serie.