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Wie wird man zum Helden?

.Eerie

Gast
ein Deserteur ist auch ein Held, wenn er etwas heldenhaftes getan hat... ob er nun das Land verraten hat oder nicht... gerade das ist, wie pullä gesagt hat, manchmal der einzig richtige Schritt^^ vielleicht kann auch gerade das eine Heldentat sein, somit sein eigenes Leben zu riskieren, um nicht anderes beenden zu müssen... nicht alles was der Staat tut ist richtig, schon gar nicht im Krieg.
 
Aber desertieren hilft nicht unbedingt, wenn genügend desertieren retten sie vll viele Leben des Gegners, aber dafü verraten sie ihre Kameraden. Verrat am Land ist nicht so schlimm, aber Verrat an den Kameraden. Die dann allein dastehen und eher alle draufgehen, als wenn du mitkämpfst.
 
Meist werden Menschen erst nach ihrem Handeln von Dritten zu Helden ernannt, so erging es dem Flugzeugpiloten, den Feuerwehrleuten und sicher noch unzähligen bis heute als Held verehrten Personen.
Im Moment der Heldentat bleibt meist wenig Muße sich mit etwaigen späteren Ehrungen zu befassen.
Oft sind diejenigen, die von einer Gruppe als Helden verehrt werden, für andere nur Verbrecher oder gehasste Feinde, denen nichts heldenhaftes anhaftet.
Ich habe bis jetzt in sechzig Jahren bewusst nur einen Helden kennengelernt - einen guten Freund, der auch, als er gefoltert wurde, mich nicht beschuldigte. Ich fürchte, ich wäre im umgekehrten Falle nicht so heldenhaft gewesen, zum Glück wurde ich nicht auf die Probe gestellt.

+++

Manche Frauen werden als Helden dargestellt weil sie Superschön sind.

Davon habe ich ehrlich gesagt noch nie zuvor gelesen oder gehört...
 

Passi-hh

Gast
Zur sittuation in den USA, keiner wird gezwungen in den Krieg zu ziehen!
Wenn sie nicht kämpfen wollen, hätten sie sich nicht verpflichten sollen!
und deshalb zum tode verurteilt werden? Nicht in den usa!
 
Zur sittuation in den USA, keiner wird gezwungen in den Krieg zu ziehen!
Wenn sie nicht kämpfen wollen, hätten sie sich nicht verpflichten sollen!
und deshalb zum tode verurteilt werden? Nicht in den usa!
Häufig stellen sich Menschen, wenn sie sich zum Armeedienst verpflichten, Kampfhandlungen ganz anders vor, als sie es dann später in der Wirklichkeit erleben müssen, daher ist ein Sinneswandel schon verständlich.
Es ist richtig, da sich die USA nicht in einem erklärten Krieg befinden, werden Deserteure auch nicht zum Tode verurteilt:
http://answers.yahoo.com/question/index?qid=1005121702592

+++

Ich, der ich nun wahrlich nicht zum Helden geboren bin, habe schon vor 40 Jahren den Kriegsdienst verweigert, da ich mir sehr lebhaft vorstellen konnte und kann, wie schrecklich Krieg in der Wirklichkeit ist.
 
Im Grunde machen Medien Helden. Dieses ganze Theater zur Zeit, um Stauffenberg z.B. . Stauffenberg war sicherlich ein mutiger Mann, aber wenn man sich nur ein bißchen damit auseinandersetzt, mit seiner geschichte und seinen beweggründen für die Tat, wird man schnell merken, dass er kein Held war, jedenfalls kein heldenhafter.

Er wollte Hitler nicht beseitigen, weil er die Ausrottung der Juden für falsch hielt. Er war selbst Nationalsozialist, aus Überzeugung, das Führerprinzip war im sympathisch und er war ein großer Bewunderer des Dichters Stefan George, der ganz ausdrücklich gegen die Emanzipation der Frau, demokratie oder gar so was wie Anarchie war. Stauffenberg selbst dachte nicht anders. DAs Rassenprinzip hielt er für richtig. Das alle Menschen gleich sind für eine Lüge.

Als er in polen war um das Land zu erobern, sprach er vom Volk als: "ein unglaublicher Pöbel, viele Juden und Mischvolk"

Als man ihn einmal fragte warum er seine Frau heiraten wolle hat er angeblich geantwortet : "weil sie die richtige Mutter für meine Kinder ist"

Das Attentat auf Hitler fand erst statt, als die Niederlage Deutschlands schon besiegelt war. Er wollte das Attentat nur durchführen, weil er nicht glaubte dass Hitler den Krieg gewinnen könnte, und er Deutschland vor der Invasion bewahren wollte.
Er war also wohl eher nicht heldenhaft, trotzdem wird er nun als der droße Held der deutschen Widerstandsbewegung gefeiert. Aber Stauffenberg war nie im Widerstand. Wenn jemand aus dieser zeit als Held gefeiert werden sollte, dann solche Leute wie Bonhoeffer, Elsner oder die Geschwister Scholl und alle ihre Mitstreiter!!!
 

*freezer*

Gast
Ein Held ist für mich jemand der sich selber in Gefahr begibt um einem anderem Menschen(oder mehreren) das Leben rettet
 

Aschlan

Gast
Held ist jemand von dem die medien behaupten er seie einer...
so einfach ist das und doch so schwer...
 

Alien Friede

Gast
erstmal vorweg:
fuer mich bist du kein freak, da man ueber dieses thema eine ganze buchreihe schreiben koennte. Ueber themen wie zB: Definition, wie diese sich in den jahren aenderte; falsche helden, die eig. nix koennen; usw.

Wie gesagt, wie definieren wir helden?
Fuer die Griechen waren talentierte Krieger Helde, ist das heute noch immer so? Fuer die meisten ist ein held einfach ein Mensch, der die welt zum positiven veraendert. Sei dies zb Gleichberechtigung (Martin Luther King Jr.), literaturisch (Franz Kafka), oder Leben rettend (Feuerwehrmaennder von 9/11; der Flugpilot, der das Flugzeug notlandete; oder gar Frauen im generellen, die Leben schenken?)
Aber aendern Topmodels wirklich unsere welt?
In meinen Augen sind topmodels keine "Helden", da diese unsere welt nicht vorantreiben, sonder eher behindern. Sie zeigen doch nur, dass wir eigentlich nur irgendeine affenart sind, die schnellen erfolg verlangen.

Wie gesagt, man koennte ganze Buecher darueber schreiben, allerdings muss ich jez Geschi hausis machen, die eigentlich schon freitag faellig waren...
 
Helden sind nur 5 minuten länger mutig als feiglinge...
was ich damit mein is ja wohl logisch... bin grad zu faul en beispiel zu nennen^^
 

simpsons3

Gast
Helden sind für mich die Feuerwehrmänner die am 9/11 ins wtc gelaufen sind!
Ja, für mich auch. Und die wenigen Menschen, die damals einen kühlen Kopf bewahrt haben. Ohne die wäre der 11. September noch viel schlimmer ausgegangen.

Helden sind für mich aber auch die Leute, die den Mut haben, sich vor eine Kugel zu werfen, um damit das Leben eines anderen zu schützen.


In Memoriam ad September 11.
 

Paul-Atreides

Gast
Imo ist Held eine stark von der Perspektive abhängige Bezeichnung. Sieht man ja schon an den Meinungen über Fahnenflüchtige (schönes Zitat ohne direkten Zusammenhang "A person in a uniform is merely an extension of another person’s will") oder den Satz "wer für den einen Terrorist ist, ist für den anderen Freiheitskämpfer".

"Helden" können also von einem anderen Standpunkt aus betrachtet durchaus "Monster" sein, und umgekehrt, jedenfalls für die Leute die in ihrer Welt noch Helden und Monster brauchen.
 
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